Museum Wetzikon

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2020

Vorgeschichte

1887 erfolgte die Gründung der Antiquarischen Gesellschaft Wetzikon unter Federführung des Pfahlbauforschers Jakob Messikommer. Gesammelte Objekte stellte die Antiquarische Gesellschaft ab 1907 im Dachgeschoss Schloss Wetzikon aus. Ab 1954 war die Sammlung im Schulhaus Unterwetzikon gelagert.

Chronik

1956 Die Gemeinde überlässt der Antiquarischen Gesellschaft Wetzikon die Räume in der „Farb“ zur Einrichtung des Ortsmuseums. Bisher hatten das Bauamt oder der Frauenverein (als „Brockenstube“) die Räume genutzt. An die Umbaukosten von 12'500 Franken leistet die Gemeinde 10'000 Franken.

1957 Ortsmuseum in der Farb wird eingerichtet.[1]

1958 14. September: Das Ortsmuseum in der Farb wird eröffnet.[2]

Das Ortsmuseum erhält von Stadtpräsident Landolt eine Nägeli-Medaille.[1]

1982 In der Abstimmung vom 6. Juni wird dem Renovationskredit und dem Ausbau beider Häuser für Museum Wetzikon, Chronikstube und Wohnungen zugestimmt.

1983 Das Ortsmuseum wird geräumt. Ein Auto des Zivilschutzes und einige Helfer spedieren die Sachen in den Luftschutzkeller des Schulhauses Bühl in Unterwetzikon.

1983 bis 1984 Totalrenovation mit Kosten von 1,5 Millionen Franken. Die „Blaufarb“ kommt zum Museum.

1985 Das Ortsmuseum bezieht die neu gestalteten Räume unter Einbezug der „Blaufarb“ an der Ecke Farbstrasse/Tödistrasse.

1995 Jubiläum 10 Jahre Ortsmuseum zur Farb, Ausstellung „Vom Flachs zur Tracht“.[1]

2001 Zustimmung an der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember eines Kredits von 188'000 Franken zur Erweiterung des Ortsmuseums.[3]

2002 Per 1. August wird Museumsleiter Roger Büsser im Bereich Zentrale Dienste bei der Stadtverwaltung angestellt. Büsser hatte seit 1994 die Leitung und Beratung der Urgeschichtlichen Abeilung im Ortsmuseum Wetzikon, seit 1998 die Gesamtleitung des Museums übernommen. Sein Stellvertreter Hans Kaspar Walder erhält ebenso eine Anstellung bei der Stadtverwaltung.[4]

Erweiterung Museum Wetzikon durch Nutzbarmachung des ersten Stockwerkes des Riegelhauses. Am 3. November öffnet das erweiterte Museum wieder seine Türen.[5]

2004 Ab dem 6. Juni präsentiert das Museum die Sonderausstellung „Torfruinen, Jakob Messikommer und die Pfahlbauer von Robenhausen“.[6]

Ab Oktober werden das Museum und das Archiv Ortsgeschichte gemeinsam unter dem Abteilungsnamen „Geschichte Wetzikon“ geführt. Die gesamte Administration wird neu aufgebaut. Abteilungsleiter wird Roger Büsser. Die Auflösung der Museumskommission, unter anderem die Altersrücktritte von Willi Müller und Renate Oberle hatte die Politische Gemeinde zu dieser Neuorganisation bewogen.[7][8]

2005 Roger Büsser, bisheriger Leiter der „Geschichte Wetzikon“ gibt sein Amt ab. Hans Kaspar Walder folgt mit einem 50-Prozent-Pensum.[9]

2009 Hans Kaspar Walder kündigt seine Stelle per September.[10]

2010 Am 23. Oktober wird der Museumsverein Wetzikon im Restaurant Iwaz gegründet.[11][12]

2011 Am 7. März entscheidet die Gemeindeversammlung, dass der Museumsverein per Leistungsauftrag und einer jährlichen Pauschale von 200'000 Franken das Museum in Eigenregie führen kann. Ruth Affolter übernimmt am 1. Juni die Leitung des Museums.[13][14]

Am 20. November startet die neue Wechselausstellung „Kleidersprache“.[15]

2012 Auf Ruth Affolter folgt Gabi Flüeler als neue Leiterin des Museums.[16]

Museumsleitung

  • 2012-0000 Gabriela Flüeler
  • 2011-2012 Ruth Affolter
  • 2005-2011 Hans Kaspar Walder
  • 1998-2005 Roger Büsser
  • 1989-1998 Paul Walder
  • 1985-1989 Fritz Hürlimann

Siehe auch

Literatur

  • Zwischen Bildungslust und Pfahlbaufieber, 125 Jahre Antiquarische Gesellschaft Wetzikon (AGW), Redaktion Werner Reimann, 2012, DK 904.
  • Heimatspiegel Nr. 10/2012 Eine Symbiose von Geld und Geist. Die 125-jährige Geschichte der Antiquarischen Gesellschaft Wetzikon. Autor: Werner Reimann.
  • Heimatspiegel Nr. 2/2009 Dr. h. c. Jakob Messikommer...nicht nur Pfahlbauforscher. Autor: Willi Müller.
  • Heimatspiegel Nr. 9/2005 Geschichte und Kultur als Aufgabe, Geschichte der Antiquarischen Gesellschaft Wetzikon und des Museums Wetzikon, Autor: Willi Müller.
  • Jubiläumsbroschüre 100 Jahre AGW 1887-1987, Redaktion: H. Lippuner, W. Jacob, I. Illiadis
  • Heimatspiegel Nr. 11/1987 „Das kulturelle Erbe einer Gemeinde“, 100 Jahre Antiquarische Gesellschaft Wetzikon, Autorin: Cécile Weber.
  • Antiquarische Gesellschaft Wetzikon 1887-1937, 1937 Aktienbuchdruckerei Wetzikon und Rüti, Autoren: Johannes Meier und Jakob Hauser, DK 904.
  • Uli Huber Grüt: Pdficon.gif Rückblick auf die ersten hundert Jahre der ehrenwerten Gesellschaft 1887 bis 1987 zum 125-Jahr-Jubiläum vom 9. November 2012
  • Orts- und Heimatmuseen im Zürcher Oberland, Margrith Enz 1996

Fotos

Filme

FilmAutor(in)JahrFarbeTonDauerSignaturZugangYouTube
Ausstellung Museum - pumpen und strudelnMichael Gärtner - WetzikonTV2019jaja3F204online zugänglich_wyoBT_SRhw
Eugen Flachsmann (1923-2002)Michael Gärtner - WetzikonTV2019jaja8F153online zugänglichy2-hDVv6zSQ


Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Aufzeichnungen von alt Chronist Werner Altorfer im Archiv Ortsgeschichte Wetzikon
  2. Chronik von Wetzikon 1958, Seite 126
  3. Aufzeichnungen Alt Chronistin Renate Oberle im Archiv Ortsgeschichte Wetzikon
  4. Info-Bulletin Zentrale Dienste, Mai 2002
  5. regio Oktober 2002
  6. ZO 3. Juni 2004
  7. Wetziker Spiegel September 2004, Porträt des Monats
  8. Wetziker Spiegel August 2006
  9. ZO 5. Oktober 2005
  10. regio 29. Juli 2010
  11. ZO Oktober 2010
  12. regio 29. Juli 2010
  13. Tages-Anzeiger 10. Juni 2011
  14. ZO 28. Februar 2011
  15. regio 17. November 2011
  16. regio 10. Mai 2012