1920

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1919 < 1920 > 1921

Ereignisse

  • 22. August Zur Einweihung der Orgel findet abends um halb 5 ein Volkskonzert statt, veranstaltet von Wetzikons Gesangsvereinen. Der Orgelumbau kostete 18'000 Franken. (Qu. Archiv)
  • 1. Dezember Erstausgabe der Arbeiterzeitung „Die Arbeit“, später Oberländer AZ. Die in Wetzikon gedruckte Zeitung erscheint 5 mal wöchentlich, ausser montags. (Quelle Chronik von Wetzikon 1922, Seite 129)


Ohne näheres Datum

  • Das 1795 erbaute, später als Arrestlokal benützte, Schützenhaus bei der Schlosswiese, wird abgebrochen. (Qu. Archiv)
  • Bahnhofkiosk Unterwetzikon wird von Carlo Ferrata eröffnet (Qu. Archiv)
  • Emil Knecht-Wolf eröffnet an der Bühlstrasse 25 eine Sägenwerkstatt (Qu. Archiv)
  • Jünglings- und Töchterbund des Blauen Kreuzes wird gegründet (Qu. Archiv)
  • Nach dem Hinschied des Gründers wird die Baumwollzwirnerei Jacques Denzler in die Kommanditgesellschaft Denzler & Co. umgewandelt. (Quelle Chronik Kanton Zürich, Band 1, 1948, Seite 267)
  • Pfarrer Kaspar Honegger übernimmt das Präsidium der Gemeinnützigen Gesellschaft Hinwil. (Qu. Archiv)
  • Oskar Schwarzenbach dirigiert den Männerchor Unterwetzikon. (Qu. Archiv)
  • Jakob Brack gründet sein Parkettgeschäft in Walfershausen an der Bahnhofstrasse 82 84. (Qu. Archiv)
  • 48-Stunden-Woche wird eingeführt (Qu. Archiv)
  • Rekordfrequenz der Wetzikon-Meilen-Bahn in diesem Betriebsjahr mit 532'345 beförderten Personen und 11'014 t Güter und Gepäck. (Qu. Archiv)
  • Das Jugendsekretariat Bezirk Hinwil mit Sitz in Rüti wird gegründet. (Qu. Archiv)

Chronik von Wetzikon - Wetter

Nach einem wenig strengen aber sehr langen Winter (½ Jahr musste man heizen), hat dann der Frühling mit Macht eingesetzt. Es gab einen wundervollen Mai, wo fast alle Bäume bei reichstem Ansatz zusammen blühten. Dabei regnete es gewitterhaft, sodass das Gras sehr wuchs und anfangs Mai schon gegrast und nach Mitte Mai mit der Heuernte begonnen werden konnte. Ende Mai wollen die Frühkartoffeln schon blühen. Möchten also die arbeitsscheuen Menschen an der immer schaffenden Natur ein Beispiel nehmen! Dem guten Frühling entsprach der Sommer nicht besonders. Es regnete zuviel und darunter litt namentlich die Kartoffelernte, doch muss auch das Jahr 1920 als ein ziemlich günstiges bezeichnet werden. Es gab viel Obst, Gras und der Garten brachte schöne Erträge. Leider stellte sich dann im Spätherbst die Maul- und Klauenseuche ein, sodass das reiche Herbstgras nicht mehr ausgenutzt werden konnte. Wetzikon litt nicht stark, zum Glück, wohl aber das nahe Seegräben und Bubikon. Es stellte sich dann eine Dürre in der Schweiz nördlich der Alpen ein, während der Tessin unter sintflutartigen Regen litt. So konnten unsere Elektrizitätswerke die Fabriken nicht mehr genügend bedienen. (Quelle Chronik von Wetzikon 1920, Chronist Walter Bär, Sekundarlehrer)

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