Schöneich

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Chronik

1879 Beim Kiesabbau wurde am Waldrand zwischen Fahrweg und Bahn ein frühmittelalterliches Grab gefunden. Im Schweizerischen Anzeiger für Altertumskunde 1879 steht geschrieben: Der Regen der letzten Tage (Anfang Juli) hat in einer kleinen Kiesgrube bei dem Kohlenwerk Schöneich einen Erdrutsch verursacht, in Folge dessen Knochen und ein grosses zweischneidiges Schwert zu Tage traten. Die Untersuchung der Stelle ergab weitere interessante Funde als: eine wohl erhaltene eiserne Lanzenspitze und ein Schildbuckel, ebenfalls von Eisen. Es war das Grab eines Alemannen. Auch in einer Kiesgrube zu Robenhausen wurden Theile eines menschlichen Skelettes gefunden, das gleichfalls aus der alemannischen Epoche stammt.[1][2]

1972 Eröffnung Vita-Parcours im Schöneichwald Wetzikon am 7. Juli.[3]

1981 Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten beim Bahnhof wird im Dezember der Niveauübergang Schöneich aufgehoben.[4]

1991 Der Volg Laden in der Schöneich wird aufgehoben.[5]

Beat Linggi und Esther Kündig gründen den Quartierverein Schöneich, welcher aus dem damaligen Verein zur Erhaltung des Quartierladens Schöneich hervorging.[6]

1992 Das erste Quartierfest in der Schöneich findet am 5. September statt mit einem Platzkonzert der Harmonie als Eröffnung.[7]

1994 Der Stadtrat möchte im Zusammenhang mit der Fahrbahnsanierung der Schöneichstrasse im Abschnitt ziwschen den Ästen der Hofstrasse auf einen Teilstück ein Trottoir erstellen lassen.[8]

1996 An der Gemeindeversammlung vom 18. März wird einem Kredit von 444'000 Franken zugestimmt für die Erstellung einer Bahnüberführung an der Schöneichstrasse.[9]

1997 Die neue Verbindung vom Schöneichquartier zu den Sportplätzen in Form einer Passerelle wird Anfang Juli begehbar.[10]

1998 Auf einer Länge von 200 Metern fliesst seit kurzem der ausgedolte und offiziell benannte Schöneichbach im Quartier. Am 3. Dezember erfolgte die Bauabnahme dieses Gewässers, das bis anhin unterirdisch in den Mostbach und später in den Wildbach geleitet wurde.[11]

2003 Die neue Industriestrasse im Gebiet Schöneich Nord zwischen der Rapperswilerstrasse und dem Wendeplatz bei der Grüninger-Kreuzung sowie die verbleibende Schöneichstrasse bis zur Bahnlinie werden mit Grubenstrasse bezeichnet.[12][13]

2007 Im Wetziker Spiegel erscheint im August ein mehrseitiges Porträt über das Quartier Schöneich unter dem Titel Lebensraum Schöneich. Folgende Themen erscheinen im Beitrag: Schöneich, Wohn- und Arbeitsort, Interview mit Quartiervereinspräsident Erich Huber, lebendiger Industriestandort, Restaurant Schöneich und LeKantine im alten Belimo-Gebäude.[14]

2009 Der Gemeinderat spricht einen Kredit von 708'000 Franken für den Ersatz von Wasser- und Stromversorgungsanlagen im Industriegebiet Schöneich. Und für den Neubau einer Erdgasleitung in der Hofstrasse.[15]

2011 Der Quartierverein Schöneich feiert das 20-jährige Bestehen mit einem Fest im Bereich der Kreuzbühlstrasse/Kindergarten.[16]

2015 Nach 14 Jahren gibt Erich Huber das Präsidium des Quartiervereins Schöneich in die Hände von EDU-Gemeinderat Roger Cadonau.[17]

2017 Vom 18. bis 30. Oktober finden an der Schöneichstrasse Höhe Restaurant Schöneich sowie im Kruzungsbereich Hofstrasse/Schöneichstrasse Bauarbeiten für die Strassenabschlüsse und Beläge statt.[18]

Siehe auch

Fotos

Lage Fundort Frühmittelalterliches Grab Schöneich (1879)

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Einzelnachweise

  1. Inventar Denkmalpflege 1973 Inv. Nr. 9/1, Kopie im Archiv Ortsgeschichte Wetzikon
  2. David Viollier: Les civilisations préhistoriques et les groupements de trouvailles dans le canton de Zürich Seite 265
  3. ZO 6. Juli 1972
  4. ZO 23. Dezember 1995
  5. ZO 22. Februar 1991
  6. ZO 31. August 2002
  7. ZO 10. September 1992
  8. Zürcher Unterländer, 27. Juli 1994
  9. Weisung GV 18. März 1996
  10. ZO 27. Juni 1997
  11. ZO 4. Dezember 1998
  12. Aussprache Gemeinderat, 17. September 2003
  13. Beschluss Gemeinderat, 1. Oktober 2003
  14. Wetziker Spiegel, August 2007
  15. Newsletter aus dem Gemeinderat, 19. März 2009
  16. regio 11. August 2011
  17. regio 29. Januar 2015
  18. Medienmitteilung Stadt Wetzikon, 16. Oktober 2017