Josias Flury

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Josias Flury (*1. Januar 1854 in Schiers; †31. Januar 1912 in Wetzikon) war Pfarrer zu Wetzikon und Seegräben, Gründungsmitglied und Präsident der Antiquarischen Gesellschaft Wetzikon und Präsident der Gemeinnützigen Gesellschaft Hinwil.

Josias Flury

Leben

1854 Josias Flury wird im Pfarrhaus von Schiers geboren.

1858 Der Vater von Josias Flury wird als Pfarrer nach Sternenberg berufen, wo Josias die ersten Primarklassen besucht.

1862 Geht es bereits weiter nach Zürich, wo sich Josias der Besuch höherer Schulen bietet, das Bürgerrecht von Zürich erwirbt, nach der Maturitätsprüfung das Theologiestudium an den Universitäten Zürich, Basel und Bonn absolviert.[1]

1877 Nach bestandenem Schlussexamen tritt der junge Theologe am 17. Mai 1877 ein Vikariat in Wetzikon an, um den erkrankten Pfarrer Hegnauer zu unterstützen.[2]

1878 Der arbeitsfreudige und für das praktische Leben sehr gut geeignete junge Pfarrer Flury gewinnt die Sympathie der Bevölkerung und wird nach dem Tode von Pfarrer Hegnauer gleich zu seinem Nachfolger gewählt: Von 1001 Wählenden erhält er 999 Stimmen! Pfarrer Flurys Antrittspredigt stützt sich auf den 2. Korintherbrief, Abs. 3, 4, 5 und 6, vergleicht sich mit dem Wanderer, der eine lichte Höhe erstiegen hat, seinen Rückblick, Ausblick und Aufblick in Betrachtung zieht. – Der Ehrenwein wird von Herrn A. Bidermann, Spinnerei Stegen gespendet, das Festmahl mit Behörden, Freunden und Gästen, Reden, Gesängen und der Harmonie Wetzikon findet im Löwensaal statt.

Gleich nach dem ersten Arbeitsjahr in Wetzikon, wird Josias Flury in die Sekundar- und die Gemeindeschulpflege gewählt. Der ersten Behörde gehört er bis zu seinem Tode an, der Gemeindeschulpflege während fast 29 Jahren als Präsident. Vermerk: Jeder der 16 Primarschulabteilungen musste er jährlich durchschnittlich vier Besuche abstatten, jährlich zwischen 60 und 70 freigestellte Besuche. Dabei gilt es zu bedenken, dass das Schulwesen in der weitverzweigten Gemeinde Wetzikon aus sechs verschiedenen Schulgemeinden bestand und für Pfarrer Flury beste Beziehungen zu den Lehrern sehr wichtig waren.[3]

Ehepaar Flury

1879 Am 17. Juni heiratet Josias Flury Julie Pfister von Kempten. Der Ehe entspriessen fünf Töchter, deren zwei im blühenden Jugendalter durch Krankheit ihr Leben verlieren. Seine Frau Julie versteht es meisterhaft, ihren Mann in seinen Liebeswerken zu unterstützen. Kirche, Kranken- und Armenwesen werden zu den ureigensten Wirkungsgebieten. Im gleichen Jahr gründet er den Gemeindekrankenverein, (ab 1956: Krankenpflegeverein genannt) mit dem Ziel, für anfänglich drei, später bis neun Betten eine Krankenstube für Leichtkranke einzurichten. Im selben Jahr wird Josias Flury in die Bezirksschulpflege berufen.[4][5]

Krankenasyl auf dem Guldisloo

1884 Dank der Initiative von Pfarrer Flury wird auf dem Guldisloo das überhaupt erste Krankenasyl auf dem Lande eröffnet. Im Keller des Pfarrhauses sind 500 Liter reeller Wein zur Stärkung der Patienten eingelagert; die Ärzte Wunderli und Haegi verrechnen ihre Medikamente aus der privaten Apotheke nicht weiter; überall ist Pfarrer Flurys Einfluss erkennbar. «Enttäuschungen und bittere Erfahrungen vermögen den zukunftssicheren Blick und den ungekünstelten Optimismus des ungeschminkten Mannes nie zu trüben.» Pfarrer Flury wird zum Dekan und kurz darauf in die Bezirkskirchenpflege gewählt, in welcher ihm gleich der Vorsitz zufällt.[6][7][8]

1887 Dank Ausgrabungsfunden durch Pfahlbautenentdecker Jakob Messikommer wird die Antiquarische Gesellschaft Wetzikon gegründet; laut Bericht von Dr. Haegi gehört Pfarrer Flury zu den Gründungsmitgliedern und ist während 20 Jahren deren Präsident.[9]

1893 Während 15 Jahren hat Pfarrer Flury alleine die Pfarrei von Wetzikon und Seegräben betreut. Sonntags auf beiden Kanzeln gepredigt, Kinderlehre gehalten und in beiden Gemeinden an allen Schulen Religionsunterricht erteilt. Jetzt erhält Pfarrer Flury einen Pfarrhelfer als Unterstützung.[10]

1894 bis 1897 Die Jahre sind reich mit Arbeit und Planen ausgefüllt, 1897 ist der Bau des neuen Gotteshauses vollendet.[11]

Erholungshaus Adetswil

1899 Wird Pfarrer Flury Präsident der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Hinwil. Sein schönstes Werk ist da das Erholungshaus Adetswil, wohin er seitdem wöchentlich einmal hinaufsteigt. Sein persönlicher Einsatz hilft Anfangsschwierigkeiten zu überwinden; die körperliche Anstrengung mit dem Gang nach Adetswil empfindet er als «nie versiegenden Jungbrunnen». – Ferner ist er Mitglied des kantonalen Zentralkomitees für Schutzaufsicht von entlassenen Sträflingen, auf Grund seines Amtes als vieljähriger Gefängnisgeistlicher in Hinwil. Hier erlebt er viele Enttäuschungen, häufig auch grosse Befriedigung. Daneben ist er jahrzehntelang Vorstandsmitglied der Männerkrankenkasse und sorgt für den freiwilligen Armenverein.[12]

1900 Unter Pfarrer Flury erstarkt der Gemeindekrankenverein auch finanziell. Für die Verwirklichung eines Kreisspitals ist ein Vermögen von 100'000 Franken angespart, eine Genossenschaft Kreisspital Wetzikon, gemeinsam mit umliegenden Gemeinden soll gegründet werden. Der Gemeindekrankenverein trägt 10'000 Franken bei für den Erwerb von vier Jucharten (144 a) Land auf der Egg.[13]

Josias Flury

1908 Mit Datum vom 25. October erhält Pfarrer Flury ein Schreiben aus Zürich: (Adresse Télégraphique THALHAUS – ZURICH) Herrn Pfarrer Flury, Wetzikon Sehr geehrter Herr! Im Auftrage von Frau E. Honegger-Fierz, beehre ich mich Ihnen zum Andenken an Fr. Emilie Honegger sel., zu Handen der Anstalt Adetswil Fr. 2000.-- in Check a/ Schweiz. Kreditanstalt zu behändigen, mit der Bitte, dass, falls eine öffentliche Verdankung nötig, dieselbe nur unter den Initialen E.H. zu geschehen hätte. Mit vorzüglicher Hochachtung H. Rüegg-Honegger.[14]

1911 Im Verlaufe des Herbstes bemerken Nahestehende von Pfarrer Flury bangen Herzens eine Veränderung bei seiner gewohnten Lebhaftigkeit, suchen die Ursache in der steten Überarbeitung und hoffen auf Besserung nach nötiger Schonung. Mit letzten Kräften bewältigt Pfarrer Flury die Weihnachtswoche, gestaltet die Weihnachtsfeiern im ihm liebgewordenen Erholungshaus und im Kreisspital, predigt an beiden Weihnachtstagen in Wetzikon und Seegräben und teilt das Abendmahl aus. Es ist seine letzte Predigt und ist in voller Länge im Gedenkblatt aufgeführt. Nach Weihnachten bricht Pfarrer Flury zusammen; deutliche Anzeichen weisen auf ein unheilbares Leiden hin. Die sofortige Operation ergibt: rettungslos verloren![15]

1912 Erst 58 Jahre alt, stirbt er unerwartet schnell an Leberkrebs am Mittwoch, 31. Januar. Die Beerdigung findet am Samstag, 3. Februar statt. Am darauf folgenden Sonntag, 4. Februar 1912, ruht Dekan Flury bereits unter der frischen Schneedecke auf dem Friedhof. Pfarrer W. Staub hält die Gedächtnispredigt, preist die ausserordentliche Schaffenskraft, die hohe geistige Begabung des Verstorbenen, die ausgestrahlte innere Fröhlichkeit, die helfende und rettende Liebe als Diener gegenüber Mitmenschen in Wort und Tat.[16]

Todesanzeige
  • Zusammenfassung von Josef Lauber im April 2008


Literatur

  • Heimatspiegel Nr. 12/1999 Eine soziale Institution im Wandel der Zeit
  • Heimatspiegel Nr. 5/2001 Sozialer Einsatz bis zum Tod
  • Broschüre Krankenpflegeverein Wetzikon 1879-1979
  • Broschüre Dekan Josias Flury, Ein Gedenkblatt, 1912 Hans Muggli
  • Antiquarische Gesellschaft 1887-1937


Aus dem Freisinnigen, Anzeiger Bezirk Hinwil, 2. Februar 1912 von Dr. Hans Haegi

«Edel sei der Mensch, hilfreich und gut»!

Könnten wir wohl ein Lebensbild des Verstorbenen trefflicher einleiten als durch dieses Motto, das unserem Freunde auf seinem ganzen Lebenswege vorangeleuchtet haben muss, wenn wir es uns sollen erklären können, dass dieser uneigennützige Mensch sein ganzes Leben in selbstloser Weise im Dienste der Allgemeinheit geopfert hat! Josias Flury wurde am Neujahrstage des Jahres 1854 im Pfarrhause in Schiers (im Prättigau) geboren und entstammte einem alten Bündnergeschlechte, dessen kernige Natur ihm angestammt zu sein schien, während er als mütterliches Erbteil sein lebhaftes Temperament betrachtete. Da im Jahre 1858 sein Vater Pfarrer in Sternenberg (Zürich) wurde, fügte es sich, dass Josias dort die ersten Klassen der Primarschule besuchte, bis im Jahre 1862 die Familie nach Zürich übersiedelte, wo der aufgeweckte Knabe nun Gelegenheit fand, die seinen Fähigkeiten entsprechende geistige Nahrung zu erhalten. Er besuchte dort die städtischen Schulen und später das kantonale Gymnasium, wo er mit einer Reihe von geistesverwandten Mitschülern zusammenarbeitete, die heute im Lande herum hervorragende Stellungen einnehmen. Im Jahre 1872 bestand er mit bestem Erfolge das Maturitätsexamen und immatrikulierte sich, den Beruf seines Vaters zu dem seinigen wählend, sofort an der theologischen Fakultät der Universität Zürich. Mit Liebe und Fleiss gab er sich dem neuen Studium hin, sodass er nach 2 Jahren sein propädeutisches Examen glänzend absolvieren konnte. Nun suchte er im Einverständnis mit seinen Eltern seinen Gesichtskreis noch zu erweitern und tauschte die Zürcher Hochschule mit derjenigen von Basel, wo er 2 Semester studierte; hierauf führte ihn sein Studienplan noch für 1 Jahr nach Bonn, wo er seine theologischen Studien in der Hauptfache abschloss. Er kehrte nach Zürich, um sich für sein Schlussexamen vorzubereiten und am 7. Mai 1877 bestand er dasselbe mit der ersten Note.


Schon am 17. Mai 1877 musste der junge Pfarrer ein Vikariat antreten in Wetzikon, wo damals der greise Pfarrer Hegnauer erkrankt war. Das Schicksal hat es gefügt, dass Herr Flury hier in Wetzikon seine zweite Heimat fand, der er bis zu seinem Tode treu geblieben ist.


Der junge Vikar gewann sich rasch die Liebe der Bevölkerung und einsichtige Männer erkannten bald die vorzüglichen Eigenschaften des arbeitsfreudigen und für das praktische Leben wohl vorbereiteten Pfarrherrn, und um den einflussreichen konservativen Geistern, denen die neue Richtung des jungen Theologen etwas unbequem zu sein schien, einen deutlichen Fingerzeig zu geben, stellten sie – noch bevor die Pfarrwahl in Frage kam – die Kandidatur des jungen Pfarrers für das zunächst vakant werdende Mandat eines Sekundarschulpflegers auf. Eine glänzende Wahl in diese Behörde, welcher der Verstorbene bis zu seinem Tode angehört hat, klärte die Situation vollständig ab. (10. Februar 1878). Und so erfolgte denn nach dem Tode des Herrn Pfarrer Hegnauer im gleichen Frühjahr die ehrenvolle Wahl des Vikars, der sich durch eine einjährige Probezeit so glänzend bewährt hatte zum Pfarrer der Gemeinden Wetzikon und Seegräben, und zwar stimmten von 1001 Votanten deren 999 für Herrn Pfarrer Flury!


Nun bot sich dem in sein Amt installierten jungen Pfarrherrn ein überaus reiches Arbeitsfeld, das von Jahr zu Jahr noch erweitert wurde und man hat im Laufer der Zeit dem Verstorbenen an Würden und Bürden so viel aufgeladen, dass man sich oft wundern musste, dass er nie unter der Last zusammenbrach, sondern noch bis vor kurzer Zeit immer gleich elastisch und temperamentvoll zu bleiben schien. Im Herbst 1878 verlobte sich Herr Pfarrer Flury mit Frl. Julie Pfister in Kempten und gründete mit ihr im Jahre 1879 einen eigenen Hausstand. Dieser Ehe entsprossen fünf Mädchen und alles schien dafür zu bürgen, dass ein glückliches Familienleben den liebevollen Gatten und Vater entschädigen sollte für die Mühen seines schweren Berufes und seine aufreibende Tätigkeit. Denn einmal bereitete ihm die frohe Kinderschar viele Freude und anderseits hat es die treue Gattin in meisterhafter Weise verstanden, ihren Mann in seinen Liebeswerten zu unterstützen und ihm ein trautes Heim zu bieten, in welchem er nach des Tages Arbeit Erholung finden konnte, insofern sich der Nimmermüde Ruhe gönnte. Allein im Jahre 1897 erfolgte die erste schwere Heimsuchung, der Familie indem die älteste Tochter im Alter von 17 Jahren durch den Tod entrissen wurde. Dieser Schicksalsschlag traf unseren Freund ins Herz und hat ihn damals um ein paar Jahre altern lassen. Und kauf war jene Wunde notdürftig vernarbt, da fing die zweite Tochter zu kränkeln an und im Jahre 1907 standen die trauernden Eltern und Geschwister am Sarge dieses einstmals so blühenden Kindes. Diese beiden Todesfälle machten auf Herrn Pfarrer Flury einen tiefen Eindruck und nur sein religiöser Glaube half ihm allmählich den schweren Schlag zu überwinden; oft aber und besonders während der jetzigen Krankheit, weilten seine Gedanken bei den ihm im Tode vorangegangenen Kindern. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, wenn wir, in gedrängter Kürze, nun ein Bild der umfassenden Tätigkeit des Herrn Pfarrer Flury entrollen und all den Werken gerecht werden sollen, die er geschaffen hat in seiner Gemeinde und weit über deren Grenzen hinaus. Und diese Aufgabe ist doppelt schwer, wenn sie gelöst werden soll, während wir noch unter dem ersten Eindruck des raschen Todes stehen und es kaum noch zu fassen vermögen, dass Herr Pfarrer Flury nun nicht mehr sein soll, und dass nun all die grossen Lücken sollten ausgefüllt werden, der unermüdliche Schaffer zurück lässt. Und es wird lange dauern, bis sie alle vernarbt sind die Wunden, die uns sein Tod geschlagen hat, und erst nach längerer Zeit werden wir recht beurteilen können, was wir heute an Herrn Pfarrer Flury verlieren, wenn uns seine Initiative, seine unerschöpfliche Arbeitskraft und seine zähe Ausdauer nicht mehr zur Verfügung stehen.


Wir haben bereits erwähnt, dass Herr Pfarrer Flury schon im Frühjahr 1878 als Mitglied der Sekundarschulpflege gewählt worden ist. Nach seiner Wahl zum Pfarrer folgte nun in raschem Tempo ein Amt auf das andere. Er trat in die Kirchen- und Armenpflege ein und amtete als deren Präsident, bis vor zirka 10 Jahren das neue Kirchengesetz ihn formell zwang, den Vorsitz in dieser Behörde aufzugeben, während er nach wie vor sich in intensivster Weise mit allen Armenschäften befasst hat. Besonders arbeitsreich waren in diesem Amte für ihn die Jahre 1894-1897, als die Frage eines Kirchenbaues akut wurde und die Geister stark bewegte. Noch 15 Jahre lang war es ihm beschieden, in dem neuen schönen Gotteshause zu wirken, für das er so viele Opfer gebracht hatte. Ebenfalls im Jahre 1878 erfolgte die Wahl des jungen Pfarrers in die Gemeindeschulpflege, und er hat während fast 30 Jahren als deren Präsident geamtet und das gesamte Schulwesen des weitverzweigten Dorfes mit den 6 verschiedenen Schulgemeinden geleitet und dabei stet zu der Lehrerschaft die besten Beziehungen unterhalten, sodass eine Reihe enger Freundschaften ihn mit den älteren Lehrern bis zu deren Lebensende verbunden hat und mit den noch lebenden Vertretern bis zu seinem eigenen Tode verband.


Und nicht nur in der eigenen Gemeinde hatte Herr Pfarrer Flury sich der Kirche und Schule angenommen, sondern schon im Jahre 1881 wurde er als Ersatzmann und anno 1884 als Mitglied und sogleich auch als Aktuar der Bezirkskirchenpflege gewählt, welches Mandat er treu bekleidete, bis durch die vor wenigen Wochen erfolgte Wahl als Dekan ihm der Vorsitz in derselben Behörde und im Geistlichkeitskapitel zufiel. Schon im Jahre 1879 übernahm Pfarrer Flury das Amt eines Bezirkschulpflegers und er hat viele Jahre hindurch als Visitator im Bezirke herum gewirkt, bis ihn die wachsende Kraft der übrigen Bürden zwang, dieses Mandat niederzulegen. Kirche und Schule lagen dem Verstorbenen zeitlebens sehr am Herzen und er hat ihnen seine besten Jahre geopfert. Denn 15 Jahre lang amtete er allein als Pfarrer von Wetzikon und Seegräben, also zu einer Zeit, als diese beiden Gemeinden bereits 6000 Seelen zählten, und erst im Jahre 1893 wurde die Stelle eines Pfarrhelfers geschaffen, sodass etwelche Entlastung eintrat. Bis dahin bedurfte es der zähen Natur des Bündnersohnes, um all den Anforderungen gerecht zu werden, die das Amt an einen einzigen Mann stellte. Bedenken wir, dass Pfarrer Flury während jenes Zeitraumes alle Sonntage auf 2 Kanzeln zu predigen und Kinderlehre zu halten hatte, dass er in beiden Gemeinden an allen Schulen den Religionsunterricht zu erteilen und eine alljährlich grösser werdende Konfirmandenschar zu unterrichten hatte, und rufen wir uns in Gedächtnis zurück, mit welchem Feuer und Temperament er in Kirche und Schule das Wort Gottes zu verkünden gewohnt war.


Wahrhaftig, man sollte glauben, dass dieses vollgerüttelte Mass von Arbeit die ganze Kraft eines Mannes absorbiert hätte und man muss förmlich staunen, wenn man überdenkt, was Herr Pfarrer Flury nun über diese seine eigentliche Berufsarbeit hinaus noch alles gewirkt hat. Besonders am Herzen lag ihm von Anfang an das Armen- und Krankenwesen, und wir müssen seine Leistungen auf diesen Gebieten an erste Stelle setzen, wenn wir seiner öffentlichen und privaten Wirksamkeit gedenken wollen. Hatte Herr Pfarrer Flury ohnehin stets ein warmes Herz für alle unverschuldete Not, wo immer er sie traf, und wusste er in überaus praktischer Weise stets am rechten Orte die Hebel anzusetzen und immer wieder Mittel und Wege zu finden, die zu einem guten Ziele führten, so hatte er bald auch erkannt, dass speziell in Krankheitsfällen häufig die grösste Not darin bestand, dass unter den häuslichen Verhältnissen eine rationelle Pflege unmöglich war und alle angewandte Mühe umsonst schien. Er wusste daher weitere Kreise für den Gedanken eines Gemeindekrankenhauses zu interessieren und in Verbindung mit befreundeten Wohltätern und Ärzten brachte es zustande, dass im Jahre 1884 – als erstes auf dem Lande – in Wetzikon ein Krankenasyl eröffnet werden konnte, dass über 25 Jahre lang unserer Gemeinde ganz unschätzbare Dienste geleistet hat. Unter Pfarrer Flurys Leitung entwickelte sich die Anstalt ganz vortrefflich und erstarkte der Gemeindekrankenverein derart, dass er mehr als Fr. 100‘000.-- Vermögen ausweiten konnte, als jenes Krankenhaus zu klein geworden war und an einen Neubau gedacht werden musste. Und nun folgte auf diesem Gebiete jene Tätigkeit des Verstorbenen, die uns allen noch in frischer Erinnerung steht und die zur Entstehung des schönen Denkmals führte, dass sich Herr Pfarrer Flury gesetzt hat. Unter seiner Leitung bildete sich aus Vertretern von 5 Gemeinden eine Genossenschaft, die den Bau und Betrieb eine Kreisspitals zum Zwecke hatte, und mit der ihm eigenen Initiative und Schaffensfreudigkeit hat Herr Pfarrer Flury das grosse Werk schaffen und vollenden helfen, und er hat ihm in den letzten Jahren ungezählte Stunden und Tage geopfert, indem ihm kein Gang zu weit und keine Stunde zu spät zu spät war, wenn es galt, für diese seine letzte Schöpfung etwas zu tun. Und mit welcher Genugtuung und innerer Befriedigung hat er im Dezember 1910 das Werk geweiht, und mit welch jugendlicher Begeisterung in seiner gehaltvollen Weiherede seinen innersten Gedanken Ausdruck verliehen! Wer hätte sich damals wohl träumen lassen, dass derselbe Herr Pfarrer Flury im Innern jener Anstalt, für die ihm auch nach deren Inbetriebsetzung keine Opfer zu gross waren, nach kaum einem Jahre sein Leben aushauchen würde?


Und dass neben der Krankenpflege in der geschlossenen Anstalt auch in der Gemeinde herum noch manches verbessert werden könne und müsse, erkannte Herr Pfarrer Flury gar bald, und wiederum war Wetzikon einer der ersten Landgemeinden, die auf seine Initiative hin die Gemeindekrankenpflege einführte, welche die Anstellung einer Gemeindeschwester zur Folge hatte. Und wer wollte heute, nach bald 20 Jahren, nicht die grossen Dienste anerkennen, die dieses Institut im Krankenwesen unserm Dorfe geleistet hat?


Aber auch im Krankenkassenwesen hat Herr Pfarrer Flury schon frühe aktiv eingegriffen und dessen Förderung sich angelegen sein lassen. So war er seit dem Jahre 1878 jahrzehntelang Vorstandsmitglied der Männerkrankenkasse und hat sich um dieselbe grosse Verdienste erworben. Hand in Hand mit der Krankenfürsorge gingen die Bemühungen für die Armen. Bot die Tätigkeit als Präsident der Armenpflege Herrn Pfarrer Flury Gelegenheit für die in Not geratenen Gemeindebürger in rationeller Weise zu sorgen, so war anderseits durch den freiwilligen Armenverein, dem auf seine Initiative hin der Grossteil der Sonntags-Kirchensteuern zufielen, eine Quelle geschaffen worden, an welcher er seine Fürbitte für die sozial schwächeren Einwohner anbringen konnte, die anderswo heimatberechtigt waren. Und es war ihm eine Herzenssache, dort hauptsächlich für alle unschuldig arm gewordenen und für die zahlreichen verschämten Armen anzuklopfen und deren Not lindern zu helfen. Und als das Gewand zu eng erschien, dass dieser freiwillige Armenverein trug, da war es wiederum Herr Pfarrer Flury, der die Initiative dazu ergriff, dass dieser übergeführt wurde in den auf breiterer Basis aufgebauten Hilfsverein, den er im Jahre 1908 ins Leben gerufen hat, und dessen Präsident er von Anfang an war. Hier konnte er nun eine reicht Tätigkeit beginnen, und es war ihm so recht in Bedürfnis, die unverschuldete Not, wo immer sie auftrat, ohne Ansehen der Partei oder Konfession, heben zu helfen und mit zäher Energie einzustehen für die würdigen Armen bei Heimatsgemeinden und Kantonen. Grosse Genugtuung brachte es dem verstorbenen, dass nach dem Bau des neuen Spitals der von ihm lancierte Gedanke eines Ankaufes des alten Krankenhauses für die Zwecke eines Bürger- und Altersasyls auf so fruchtbaren Boden fiel. Er brachte es neben seiner Tätigkeit in der Spitalbaukommission fertig, dass auch jenes Werk wohl vorbereitet vor die Bürgergemeinde gebracht und mit der Umbaute des alten Asyls begonnen werden konnte, sobald der letzte Kranke dasselbe verlassen hatte. Und auch diese Anstalt entsprach einem grossen Bedürfnisse und Herr Pfarrer Flury durfte sich deren raschen Entwicklung herzlich freuen. Speziell im letzten Jahrzehnt ging die wohltätige Wirksamkeit unseres Herrn Pfarrer Flury auch weit über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinaus. Im Jahre 1899 wurde er als Präsident der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirkes Hinwil gewählt und mit kräftigem Arme nahm er auch dieses Steuer in die Hand und hat das Schiff zielbewusst geleitet und grosse Erfolge zu verzeichnen gehabt. Seiner Initiative entsprang der Gedanke der Fürsorge für schwächliche Kinder im Bezirke und es folgte diesem Gedanken bald die Tat, indem jenes schöne Werk entstand, das dem Verstorbenen so eng ans Herz gewachsen war, das Erholungshaus Adetswil, das im Jahre 1905 von Herrn Pfarrer Flury eingeweiht worden ist, und für welche er seither so unendlich viel getan hat. Fast jede Woche mindestens einmal pilgerte er im heissen Sommer wie im kalten Winter zu Fuss auf jene luftige Höhe hinauf und wusste durch sein persönliches Eingreifen und sein praktisches Geschick alle Anfangsschwierigkeiten zu überwinden und durfte zu seiner grössten Genugtuung sehen, wie die Anstalt von Jahr zu Jahr sich vervollkommnete, immer mehr Gutes stiftete und in immer weiteren Kreisen Verständnis und Anerkennung fand. Das Gedeihen dieser Anstalt befriedigte Herrn Pfarrer Flury ungemein, und er fühlte sich immer wieder durch dieselbe angezogen. Seine Spaziergänge dorthin wurden ihm Herzensbedürfnis und unter Anspielung auf die mit einem Gange nach Adetswil verbundene körperliche Anstrengung meinte er oft scherzend, das Erholungshaus sei für ihn ein nie versiegender Jungendbrunnen.


Neben dieser Tätigkeit auf dem Gebiete der Gemeinnützigkeit ist Herr Pfarrer Flury in weiteren Kreisen bekannt geworden als Mitglied des kantonalen Zentralkomitees für Schutzaufsicht von entlassenen Sträflingen und auch auf diesem Gebiete hat er seinen auf nüchterne Praxis gerichteten Sinn eifrig betätigt und viele Jahre hindurch gleichzeitig als Gefängnisgeistlicher in Hinwil gewirkt. Wusste er auch von vielen Enttäuschungen auf diesem Tätigkeitsfeld zu erzählen, so hatte er anderseits doch häufig die Befriedigung bei bekannten Leute diejenigen unterbringen zu können, die durch missliche Verhältnisse irregeleitet, mit dem Strafgericht in Konflikt gekommen waren, dagegen doch noch die sittliche Kraft in sich besassen, um sich wieder herauszuarbeiten und zu brauchbaren Gliedern der Menschheit zu werden. Und solch gute Erfahrungen ermutigten den allezeit hilfsbereiten Seelsorger immer wieder zu neuem segensreichen Schaffen. Das sind in grossen Zügen die Lebenswerke des Herrn Pfarrer Flury flüchtig skizziert; aber haben wir damit die Tätigkeit des Verstorbenen auch nur einigermassen erschöpfend dargestellt? Keineswegs! Wir müssten noch all der privaten und öffentlichen Wirksamkeit gedenken, die Pfarrer Flury in- und ausserhalb der Gemeinde entfaltet hat, und die, ohne grosse sichtbare äussere Erfolge zu zeitigen, darum nicht weniger bedeutend genannt werden darf und jedes an seinem Orte Zeugnis ablegt von der Initiative und der Energie, die dem Pfarrer von Wetzikon eigen waren.


Da wären einmal zu nennen die verschiedenen Lesegesellschaften, die er teils gegründet hat, und die er sowohl durch seinen erfahrenen Rat in der Auswahl von Büchern unterstützt, als auch durch viele Vorträge, die er gehalten hat, gefördert hatte. Wir müssen erwähnen seine Verdienste um die Antiquarische Gesellschaft, die er hat gründen helfen und der er während fast 2 Jahrzehnten als Präsident vorgestanden hat und in welcher er einen grossen Kreis von Freunden um sich versammelt hatte. Wir müssten endlich erinnern an Pfarrer Flurys Tätigkeit in den Kleinkinder- und Sonntagschulen, die in ihm jederzeit einen hilfsbereiten Freund und Berater fanden. Und selbst wenn wir diese Liste der öffentlichen Tätigkeit des verdienten Mannes noch vervollständigen würden, hätten wir dann ein erschöpfendes Bild seiner reichen Arbeit geschaffen? Die Antwort auf diese Frage können am besten diejenigen geben, die durch ihren Beruf mit Not und Elend häufig in Berührung kommen und die auf Schritt und Tritt die Spuren des grossen Wohltäters und unermüdlichen Helfer verfolgen konnten. Wie unendlich viel hat doch Pfarrer Flury noch im Stillen gewirkt! Wie manches bedrückte Herz hat in den 35 Jahren Trost und Hilfe gefunden in dem jederzeit offenstehenden Pfarrhause und in wie vielen Häusern und Kammern ist Herr Pfarrer Flury während dieser Zeit erschienen als Tröster und warmer Fürsorger! Wie viel Elend hat er gelindert in den Hütten der Armen, wie viel Frieden hat er gestiftet in den Familien der Unglücklichen und wie viele Schreibereien und Gänge hat er auf sich genommen um den Bedrängten zu helfen und für die Unbeholfenen zu sorgen! Um das alles beurteilen und würdigen zu könne, müsste man all die Tränen zu zählen imstande sein, die dem Verstorbenen in diesen Tagen im Stillen nachgeweint werden! Aber das Lebensbild des Verstorbenen wäre ganz lückenhaft gezeichnet, wann wir nur das öffentlich und private Wirken dieses Mannes würdigen, dagegen von ihm als Menschen nicht sprechen würden. Freilich werden wir auch darüber nur ganz unvollständig berichten können, denn was liess sich nicht alles von Herrn Pfarrer Flury sagen! Je näher man diesen Menschen hat kennen lernen und je näher man ihm als Freund zu stehen kam, um so mehr musste man ihn lieben und verehren. Und wenn es einem vergönnt war jahrelang neben ihm und mit ihm zu wirken und zu arbeiten, dann hat man ihn bewundern gelernt, diesen edlen und aufrichtigen Menschen mit dem goldlauteren Charakter, an dem nichts Geziertes und nichts Unmännliches zu finden war. Ein gesunder Optimismus zeichnete diesen Menschen aus, den selbst bittere4 Erfahrungen nicht vergiften konnten und treu hielt er zu allen denjenigen, die vor seinen scharfen Auge bestehen konnten. Dagegen scheute er sich nie, die volle Wahrheit zu sagen, auch wenn sie nicht immer angenehm zu hören war. Dabei war er aber gerecht und stet wohlwollend gesinnt, und reuigen Sündern hat er nichts nachzutragen gepflegt. Einer geselligen Stunde im Kreise gleichgesinnter Freunde war Pfarrer Flury stets angetan. Und wie angenehm sich mit ihm plaudern liess, und wie viel er aus dem unerschöpflichen Born seiner reichen Erfahrung zu erzählen wusste! Und wie herzlich er zu lachen verstand, wenn heitere Saiten angestimmt und fröhlichere Erlebnisse aufgetischt wurden oder echte Fröhlichkeit durchzubrechen vermochte! Und wie waren sie ihm zu gönnen diese spärlichen Stunden der Erholung von so intensiver Arbeitsleistung vom frühen Morgen bis in die späte Nacht hinein!


Und das alles soll nun dahin sein? «Pfarrer Flury ist nicht mehr»! Wie ein Lauffeuer durcheilte am Mittwoch Morgen diese Kunde unser Dorf. Obwohl ein grosser Teil von Bekannten auf den schlimmen Ausgang vorbereitet worden war, konnte und wollte doch niemand recht an das nun eingetretene Faktum glauben. Wohl hatte man im vergangen Herbste bangen Herzens beobachten, dass in Herrn Pfarrer Flury eine Veränderung vorgegangen war, und viele hatten dem Kranken selbst gehofft, dass nur Überarbeitung die Ursache sei, und dass eine längere Erholung die verlorenen Kräfte wiederbringen würde. Es sollte leider anders komm: mit Aufbietung seiner letzten Energie hat Herr Pfarrer Flury die grosse Arbeit der Weihnachtswoche noch bewältigt; noch durfte er in dem ihm so lieb gewordenen Erholungshaus und Kreisspital die Weihnachtsfeiern durchführen, und noch hat er beiden Weihnachtstagen sowohl in Wetzikon als in Seegräben als Prediger geamtet und seinen Gemeinden das Abendmahl ausgeteilt, dann aber ist er zusammengebrochen und auf das Krankenlager gerufen worden, von dem er sich nicht mehr erheben sollte. Immer deutlicher stellten sich die Anzeichen eines unheilbaren Leidens ein und eine ihm vorgeschlagene Operation, zu der er sich rasch und mutig entschloss, brachte vollends die traurige Sicherheit, dass der Kranke rettungslos verloren sei. Am frühen Morgen des 31 Januars trat der Tod als Erlöser an den erschöpften Mann heran und ruhig ist er eingeschlummert. Und nun sollen wir die sterbliche Hülle dieses Mannes der Erde übergeben und er soll nicht mehr unter uns sein der mutige Vorkämpfer auf allen Gebieten der Gemeinnützigkeit, der treue Berater und Helfer der Schwachen, der edle Mensch und gute Freund! Ehren wir Überlebende das Andenken des Toten dadurch, dass wir uns über seinem Grabe die Hände reichen und uns geloben, dass wir die von ihm uns anvertrauten Güter treu hüten und die von ihm geschaffenen Werke in seinem Sinne Geiste weiterführen wollen. Damit können wir unseren allverehrten Herrn Pfarrer Flury das schönste Denkmal setzen und damit wird, um uns eines Wortes des Verstorbenen zu bedien ein grosser Segen von seinem Grabe ausgehen! Der Name des Herrn Pfarrer Flury wird unauslöschlich verknüpft sein mit der Geschichte der Gemeinde Wetzikon und der gemeinnützigen Tätigkeit im Zürcher Oberlande. Weite Kreise werden seiner in Dankbarkeit gedenken und die Erinnerung an diesen guten Menschen wird noch lange fortleben. Ruhe sanft, du treuer Freund! (Dr. H.H.)[17]

Fotos

Spezielles

Das Grab von Josias Flury befand sich auf dem ehemaligen Friedhof Guldisloo (Friedhofstrasse, später Tödistrasse). Seit der Aufhebung steht der Grabstein auf der Südseite der reformierten Kirche.

Einzelnachweise

  1. Felix Meier, Geschichte der Gemeinde Wetzikon, Seite 385
  2. Felix Meier, Geschichte der Gemeinde Wetzikon, Seite 385
  3. Gedenkblatt für Dekan Josias Flury, Würdigung von Dr. Hans Haegi
  4. Gedenkblatt für Dekan Josias Flury
  5. Broschüre «100 Jahre Krankenpflegeverein»
  6. Heimatspiegel 10/1985
  7. Broschüre «100 Jahre Krankenpflegeverein»
  8. Gedenkblatt für Dekan Josias Flury
  9. Gedenkblatt für Dekan Josias Flury
  10. Gedenkblatt für Dekan Josias Flury
  11. ZO 10 Februar 1972
  12. Chronik von Wetzikon 1912: Auszug der ersten GV des Gemeindekrankenvereins nach dem Ableben von Pfarrer Flury
  13. Gedenkblatt für Dekan Josias Flury
  14. Originalbrief «chargé» Vergabung von H. Rüegg-Honegger
  15. Gedenkblatt für Dekan Josias Flury
  16. Gedenkblatt für Dekan Josias Flury, Gedächtnispredigt von Pfarrer W. Staub
  17. Abdruck ebenfalls im Gedenkblatt: Dekan Jos. Flury, zusammengestellt von Hans Muggli, Druck und Verlag Aktienbuchdruckerei Wetzikon und Rüti, 1912