Bahnhofstrasse 172

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Chronik

  • Die 1860 von Heinrich Tobler, Wetzikon, erbaute Scheune wechselte bis 1876 mehrmals die Besitzer.

1879 Neubau Wohnhaus (angebaut an Scheune) durch Eigentümer Jakob Homberger, Oberwetzikon.

1885 Vekauf an Eduard Rüegg, Spenglermeister in Oberwetzikon.

1888 Unter neuer Ass.Nr. 601 als Wohnhaus mit Werkstätte eingetragen.

1890 Eingetragen als 1 Wohnhaus mit Sticklokal.

1896 Verkauf an August Widmann, geb. 1837, Wirt und Zimmermann zum Rosengarten, Oberwetzikon (erste Erwähnung des Restaurants).

1898 Am 29. Juli zufolge Erbfolge mit Erbteilung an Frau Wwe. Rosa Widmann-Hohl, z. Rosengarten, Oberwetzikon.

Das ehemalige Restaurant zum Rosengarten befand sich im hinteren Gebäudeteil mit kleinem Saal. Der Eingang befand sich auf der östlichen Seite hinten.[1]

Im Saal wurden auch Nähkurse abgehalten. Im Haus soll auch ein Raum von der Arbeitsschule benützt worden sein.[2]

Hinter dem Haus Bahnhofstrasse Nr. 162 (damals) steht die ehemalige Telefonzentrale. Bedient hat sie Telefonmonteur Werner Weber, ein späterer Gemeinderat. Nach der Aufhebung des Restaurants gestaltete man hier Wohnraum, in dem jahrzehntelang eine Familie Wurster mit den Söhnen Ernst (*1913) und Fritz (*1915) lebte.[3]

1901 Am 4. April Verkauf an die Kollektivgesellschaft Gebrüder Weber, Bierbrauerei Wädenswil, und Jakob Küng-Meier, Direktor in Wald. Am 20. April Verkauf an Theodor Pfyffer, Giessermeister in Rüti.

1906 Am 17 Oktober erwirbt David Weber, geb. 1870, Sattlermeister von Oberwetzikon die Liegenschaft.

Sattlerei Weber

1930 Am 31. Oktober geht die Liegenschaft an Paul Weber, geb. 1900, Sattlermeister in Oberwetzikon über. Daneben steht das Haus von Buchbinder Hess.

1932 bis 1958 Im Stickereigebäude war von die automatische Telefonzentrale mit 6-stelliger Nummer (Beisp: 97 86 02).

1934 Paul Weber baute ein Laden- / Ausstellungsraum für Möbel auf der östlichen Seite an.

1954 Hans Werner-Weber eröffnet im Haus seines Schwiegervaters ein Elektrogeschäft. Mit der Installation von Licht, Kraft, Telefon und Schalttafelbau. In der zunehmenden Bautätigkeit wuchs das Unternehmen schnell. Elektro-Werner war im ganzen Kanton mit bis zu 50 Angestellten tätig und bei erhöhter Auslastung wurden noch temporäre Mitarbeiter zugezogen. Es wurden 2 bis 3 Lehrlinge pro Jahr ausgebildet. Das Stickerei- / Telefonzentralegebäude wurde zu Büros und für Schalttafelbau umfunktioniert.

1955-1962 Simon Colonialwaren zügelt in die grossen Möbelausstellungsräume von Sattlermeister Paul Weber an die Bahnhofstrasse 172 im ehemaligen Restaurant Rosengarten.

1958 Anbau Zürcher Kantonalbank, Kiosk und Grundbuchamt.

1967 Hans Werner erstellte an der Rapperswilerstrasse 41 ein Wohn-Geschäftshaus, wo er sich neu einrichtete.

1968 Abbruch von Scheune und Wohnhaus im August, am Dienstag nach der Chilbi. Neubau eines mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshauses an der Bahnhofstrasse 182, Bauherren Werner und Biasi. Im Erdgeschoss ist Platz für ein Restaurant.

Siehe auch

Literatur

  • Chronik Bezirk Hinwil, 1944 Seite 236
    Chronik Bezirk Hinwil, 1944, Seite 236

Dokumente

Pdficon.gif Gebäude Paul Weber, zusammengefasst von Werner Rüegg, Aathal-Seegräben

Fotos

Lage

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Einzelnachweise

  1. Überlieferung Alt Chronist Werner Altorfer
  2. Mündliche Überlieferung, Lilli Schweighauser
  3. Mündliche Überlieferung, Ernst Wartmann