Schwimmbad Meierwiesen

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Schwimmbad Meierwiesen, Badeanstalt «Rindemahli», allgemeine Informationen

1731 Der Flurname Meyerwies taucht in einem Schuldbrief auf.

Lohmühle, Foto Fritz Wiesendanger, 1889

1875 Die Gerberei Ryffel legt einen Weiher an, um ihre Lohmühle «Rindemahli» an der Seufzerallee mit Wildbachwasser treiben zu können. In dieser Mühle wird Eichenrinde für die Gerberei gemahlen. Der Weiher wird von Kindern zum Baden benützt, hat aber noch Schlammufer. [1]

20er Jahre

1914 Die Badanstalt wird von der Civilgemeinde Unterwetzikon übernommen.[2]

1924 Die Zivilgemeinde Unterwetzikon beschliesst ein besseres Badebassin anzulegen, gespiesen vom «Brunnebächli» und dem alten Wildbach. Gelegentlich wird einiges verbessert, zum Beispiel die Garderoben aus Sacktuch, die natürlich bald zerrissen sind. Die Mädchen benützen den oberen, also östlichen Teil, die Buben den unteren.[3]

«Rindemahli-Weiher», zirka 1925

1925 Wird die Badi vergrössert und flache Kiesufer angelegt.

Gesamtplan der Sportanlage, Weisung 1954

1941 Soll die Badi der Melioration des Bossiker Rieds zum Opfer fallen. [4]

Bauausschreibung 1948

1949 Am 17. Juli wird das neue Schwimmbad am alten Wildbach eingeweiht. Die Anlage ist vom Ingenieurbüro E. Meier & Sohn Wetzikon projektiert worden.[5]

1954 An der Gemeindeversammlung vom 5. November kommt eine Vorlage vor die Stimmberechtigten, die im Zusammenhang mit dem Bau der Kantonsschule Zürcher Oberland KZO steht. Der Gemeinderat möchte eine Sportanlage in der Meierwiesen erstellen und das bestehende Schwimmbad ausbauen.[6]

1955 Wird eine Filteranlage eingebaut.[7]

1957 Am 22./23. Juni ist der Tag der offiziellen Einweihung der Kantonsschule Zürcher Oberland KZO, der Sportplatzanlage und des umgebauten Schwimmbades Meierwiesen.[8]

1970 Es entstehen neue Schwimmbadgarderoben und eine Kioskerweiterung. Ausserdem erfolgt der Anschluss aller Sportanlagen an die Schwemmkanalisation.[9]

1978/79 An der Urne stimmen die Bürger am 28. Mai 1978 mit 2726 Ja- gegenüber 1968 Neinstimmen für einen Kredit in der Höhe von 1,79 Millionen Franken für die Sanierung des Schwimmbades. Das Projekt stammt vom Architekturbüro H. Burgherr + W. Wälti Lenzburg.[10]

1980 Im Juni wird das sanierte Schwimmbad offiziell eingeweiht. [11]

1995 Am 13. Juni stimmt die Gemeindeversammlung einem Projektierungskredit in der Höhe von Fr. 210'000.-- zu, für die dringend notwendige Sanierung und Erneuerung des Schwimmbades sowie der Sportplatzgebäude auf der Sportanlage Meierwiesen.[12]

1996 An der Urnenabstimmung vom 22. September bewilligen die Stimmberechtigten einen Baukredit von 5,015 Millionen Franken.[13]

1997 Der Spatenstich zur grossen Sanierung findet am 19. August statt.

1998 Mit einem Tag der offenen Türe öffnet das Bad am 30. Mai.[14]

1999 Die Eintrittspreise werden massiv erhöht.

2002 Nach über 22 Jahren im Dienste der Gemeinde treten Wolfgang und Dora Maidlinger per Ende Dezember in den Ruhestand.[15]

2003 Die Badeanstalten in der Region blicken auf eine eindrückliche Rekordsaison zurück. [16]

2004 Ein Unwetter am 12. August verursacht Hagelschäden. Das Schwimmbad bleibt für einige Tage geschlossen. [17]

2009 15,540 Millionen Franken genehmigen die Stimmberechtigten an der Gemeinde-Volksabstimmung vom 17. Mai (3728 Ja/1429 Nein) für die Sanierung und Erweiterung Sportanlagen inkl. Freibad, Sportplätze und Kunsteisbahn.[18]

2010 Seit Anfang Juni beträgt die Temperatur des Wassers 23 Grad. Dies als Folge der neu eingebauten Wärmepumpe im Zuge der Sanierungs- und Erweiterungsbauten.[19]

2013 Schüler bis zum 9. Schuljahr können neu sämtliche Sportanlagen, wie die Kunsteisbahn und die Badeanlagen gratis benützen.[20][21]

Der Gemeinderat bewilligt einen Kredit in der Höhe von Fr. 332'000.-- für die Erneuerung der Folien in den Schwimmbecken. Diese Folien haben eine Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren. Die Arbeiten werden nach der Badesaison 2013 ausgeführt.[22]

Weisungen Gemeinderat/Stadtrat

Filme

Literatur

Siehe auch

Fotos

Schwimmbad Meierwiesen

Diasammlung Gemeinderat Walter Schwilch, 1957

Alte Badi bei der Rindenmühle am Wildbach

Weblinks

Lage

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Einzelnachweise

  1. Als Wetzikon noch ein Dorf war von Werner Altorfer, Seite 26/27
  2. Aufzeichnungen Pfarrer Kaspar Honegger im Archiv Ortsgeschichte Wetzikon
  3. Chronik von Wetzikon 4. Mai 1924
  4. Chronik von Wetzikon, 1942
  5. Chronik von Wetzikon 1949
  6. Weisung 5. November 1954
  7. Chronik von Wetzikon, 1955
  8. Aufzeichnungen Alt Gemeinderat Walter Schwilch
  9. Weisung Gemeinderat Juli 1969
  10. Weisung Politische Gemeinde Wetzikon, 19. April 1978
  11. ZO 17. Juni 1980
  12. Weisung 6. Juni 2000
  13. Weisung 6. Juni 2000
  14. Weisung 6. Juni 2000
  15. ZO 4. November 2002
  16. ZO 26. September 2003
  17. ZO 14. August 2004
  18. Protokoll des Wahlbüros, Abstimmung vom 17. Mai 2009
  19. regio 18. November 2010
  20. ZO 4. April 2012
  21. Medienmitteilung Stadt Wetzikon, 2012
  22. Newsletter aus dem Stadthaus 3/2013