Alfred Stadtmann

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Alfred Stadtmann

Alfred Stadtmann (*11. Juli 1855 in Unterwetzikon; †4. Dezember 1932), arbeitete in der Spinnerei Ryffel in Glattfelden, war Oberst und wurde früh Vorstandsmitglied des Schweizerischen Spinner-, Zwirner- und Weberverbandes.

Leben

1855 Alfred Stadtmann erblickt das Leben als Sohn des Hermann Stadtmann und der Juliana Friederika Stadtmann, geborene Ryffel (* 9. Juli 1830). Stadtmann's Mutter war die Tochter des Fabrikbesitzers Hans Heinrich Ryffel[1][2]

Stadtmann ging nach dem Besuch der Volksschule an die Industrieschule Zürich, reiste 18-jährig nach Ägypten zur Erlernung des Baumwollfaches und erhielt seine weitere Ausbildung in Paris. Dann trat er in die Spinnerei seines Grossvaters Hans Heinrich Ryffel in Glattfelden ein, die er Dank seiner Tüchtigkeit zu hoher Blüte brachte. Er war ein ausgezeichneter Artillerie-Offizier und wurde Oberst.[3]

1875 Baut Alfred Stadtmann die hübsche Villa Fortuna nahe beim Dorfplatz in Unterwetzikon an der Leutholdstrasse 3.[4]

Zeichnung Anna Wirz, 1881, Villa Fortuna und Villa Gubelmann

Neben der Tätigkeit im Vorstand des Schweizerischen Spinner-, Zwirner- und Weberverbandes, war er viele Jahre Mitglied des Verwaltungsrates der bedeutenden Seidenstoffweberei vormals Gebr. Näf A.-G., Zürich, gehörte auch 25 Jahre lang dem Verwaltungsrat der berühmten Schweizerischen Waggons- und Aufzügefabrik A.-G., Schlieren an und diente dem Zürcher Handelsgericht als pflichtbewusstes Mitglied.[5]

Villa Fortuna, 1890
Jugendlicher Alfred Stadtmann, ca. 1865

Siehe auch

Fotos

Einzelnachweise

  1. Eveline Isler, Claudia Zimmermann: Kollektivbiographie der Unternehmer in der Aathalregion 1800-1860
  2. Historisches Lexikon: Hermann Stadtmann
  3. Gustav Strickler: Verdienstvolle Männer vom Zürcher Oberland, Seite 200
  4. Gustav Strickler: Verdienstvolle Männer vom Zürcher Oberland, Seite 200
  5. Gustav Strickler: Verdienstvolle Männer vom Zürcher Oberland, Seite 200


Weblinks

Hermann Stadtmann in Historischen Lexikon, aufgerufen am 23. Dezember 2014