Bahnhofstrasse 234

Aus Ortsarchiv
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Chronologie Neubau 234 a,b und 234 c,d[Bearbeiten]

1984 Erstellungsjahr.[1]

1997 Theres und Victor Pigagnelli ziehen mit ihrem Designfachgeschäft interni raumkonzept an die Pfäffikerstrasse 4.[2]

Renate Geiger-Beck hat ihr Kosmetik- und Solarstudio von der Buchgrindelstrasse ins Haus 234a verlegt.[3]

Chronologie bis 1979[Bearbeiten]

1963

1876 Durch den Seidenfabrikanten Adolf Werdmüller-Stoker erbaute Villa.[4]

Villa Stauber, 1972

1894 Wird ein turmartiger Anbau mit Spitzhelm errichtet.[5]

1895 Es entsteht ein Ökonomiegebäude mit pagodenartigem Verbindungsgang zum Hauptgebäude.

1907 Geht die Fabrikantenvilla an Kantonsrat Ferdinand Hardmeier, Bauunternehmer aus Zürich, über.[6]

1969 Bis zu seinem Tode wohnte hier der alt Kreiskommandant Rudolf Stauber-Spörri (*21. März 1886†26. Februar 1969). Stauber heiratete am 14. April 1914 Berta Anna Spörri (*23. Mai 1891†11. Januar 1966), eine Tochter des Havannawirtes.[7]

1977 Am 28. April geht bei der Feuerwehr um 2.20 Uhr ein Alarm ein. Die Flammen schlagen bereits aus dem Dachstuhl des seit 1969 nicht mehr bewohnten Hauses, im Volksmund «Stauber Villa» genannt.[8]

Neubarockes Interieur, 1974

1979 Ende Januar wird das Haus abgebrochen.[9]

1983 Im April wird der Park gerodet.[10]

Spezielles[Bearbeiten]

Frau Stauber mit Dieter Reismayr, 1948

Anna Stauber-Spörri hat manche Jahre in den Dienst der Pro Juventute gestellt. Dr. Dieter Reismayr verlebte nach dem zweiten Weltkrieg hier bei der Familie Stauber einen dreimonatigen Erholungsaufenthalt und schrieb seine Erinnerungen in einen Bericht.[11]

Ausserdem richtete Anna Stauber-Spörri im ehemaligen Kafferösthäuschen vor dem Bauernhof Stünzi, Bahnhofstrasse 265, eine Freizeitwerkstatt ein. Es wurden Kurse in Lederarbeiten, Modellieren, Metalltreiben, Hobeln u.ä. durchgeführt. 1954 übernahm sie der Gewerbelehrer Heinrich Messerli und zog in den Keller des Schulhauses Bachtelstrasse. Seit 1963 führte sie Martha Altorfer-Klenk. Eine zweite, maschinell gut eingerichtete Werkstatt steht seit Ende 1964 im Keller des Pfarrhauses Kempten der Öffentlichkeit zur Verfügung.[12]

Fabrikordnung A. Werdmüller-Stoker[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Zürcher Denkmalpflege, 10. Bericht 1979-1982, Seite 299

Neubau 1984, Fotos[Bearbeiten]

Villa Stauber, Fotos, Zeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Internet GIS Stadt Wetzikon, aufgerufen am 21. März 2017
  2. ZO 3. September 1997
  3. ZO 15. Januar 1998
  4. Zürcher Denkmalpflege 10. Bericht 1979-1982, Seite 299
  5. Zürcher Denkmalpflege 10. Bericht 1979-1982, Seite 299
  6. ZO 29. April 1977
  7. Familienbüchlein im Archiv Ortsgeschichte, erhalten von Frau Hasler-Stauber, Wallisellen
  8. ZO 29. April 1977
  9. Aufzeichnungen Alt Chronist Werner Altorfer im Archiv Ortsgeschichte Wetzikon ZH
  10. Aufzeichnungen Alt Chronist Werner Altorfer im Archiv Ortsgeschichte Wetzikon ZH
  11. Bericht von Dieter Reismayr, 2014, Original im Personenarchiv (Stauber), im Archiv Ortsgeschichte Wetzikon
  12. Aufzeichnungen Alt Chronist Werner Altorfer im Archiv Ortsgeschichte Wetzikon, Personendossier Stauber