Havanna
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[Bearbeiten] Havanna, allgemeine Informationen
1879 Erstellungsjahr an der Bahnhofstrasse 241
1895 Gemäss Telefonverzeichnis existiert in diesem Jahr bereits ein Restaurant. (Quelle Telefonbuch 1895)
Im Haus soll im Kellergeschoss eine Zigarren-Manufaktur betrieben worden sein, die noch um die Jahrhundertwende bestand. Daher soll der Name Havanna stammen. (Quelle: Frau Stauffer, Wirtin in der Havanna, hörte es von Herrn Mäder. Eine andere Namenerklärung hat Annemarie Hasler-Stauber, die Enkelin des ehemaligen Hausbesitzers Statthalter Emil Spörri. Dieser habe immer einen Stumpen im Mund gehabt - die «Beiz» war dadurch geprägt. (Quelle mündliche Überlieferung)
Bis 1919 War die erste Gemeindeverwaltung in der Havanna im 1. Stock, untergebracht. Emil Spörri war Gemeindeschreiber und Zivilstandsbeamter.
1950 Der neue Wirt F. Jutzi-Niederer wirbt mit Bauernspezialitäten. (Quelle Inserat 1950)
1980 Durch eine Fassadenrenovation erhält das Gebäude einen rötlichen Anstrich.
1981 Der Generalkonsul von Trinidad und Tobago fragt per Schreiben vom 30. Juli die Verkehrsbetriebe Zürcher Oberland (VZO) an, wie die Bus-Haltestelle in Kempten zu ihrem Namen Havanna kam. (Quelle Brief Konsulat 30.7.1981)
1985 Im November erhält das Restaurant ein prächtiges Wirtshausschild, geschaffen von Kunstschmied Willi Freudiger. Bis dahin hatte es an der Hausecke nur ein Reklameschild des Bierlieferanten. Auf älteren Aufnahmen sieht man ein Schild über der Ecke, angebracht auf Balkonhöhe, später eines an der Hausecke, mit senkrecht Restaurant und waagerecht Havanna, betitelt. (Quelle Zürcher Oberländer 20.8.1985)
2007 Aus Restaurant Havanna wird ein Hotel, titelt der Tages-Anzeiger am 24. November in einem Artikel. Der Hausabbruch und ein Neubau-Projekt sind in Planung. (Quelle Tages-Anzeiger 24.11.2007)
2008 Bauauflagen verzögern einen Neubau. (Quelle Wetziker Spiegel Mai 2008)
2010 Auf die Wiedereröffnung vom 9. Juli hat der Besitzer Hansruedi Graf das Restaurant eigenhändig liebevoll saniert. Im ersten Stock hat er die originalen vierfarbigen Parkettböden unter dem Linoleumboden hervorgeholt und die Holzdecken gereinigt. (Quelle regio 10.6.2010)
Matthias Kippling und Anita Anderhub heisst das neue Wirtepaar. Sie haben ihr Konzept vom luzernerischen Hohenrain mitgebracht. Das Havanna soll eine Quartierbeiz bleiben mit einer abwechslungsreichen Küche, die auch höheren Ansprüchen genügt. (Quelle Zürcher Oberländer 26.10.2010)
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