Schneggenstrasse 35 37

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August 2014

Allgemeine Informationen

1858 Am 5. November kauft Jakob Brunner in der Schneggen von seinem Vater das Grundstück.

1878 2. Oktober Verkauf an die Gebrüder Guggenheim von Randegg, Grossherzogtum Baden.

1878 Am 23. Oktober wird das Haus an Kantonsrat Arnold Hirzel und Gemeineratsschreiber Heinrich Hotz verkauft.

1878 7. Dezember Verkauf an Heinrich Kunz von Dürnten.

1910 3. Juni: Verkauf an Kaspar Bernet, Winterthur und Heinrich Jucker, Weisslingen.

1912 Brennt die Scheune ab.

1914 Scheune wird neu erbaut.

1915 26. Juli: Verkauf an Peter Menzi von Kerenzen GL.

1919 27. Oktober: Verkauf an Hermann Weil von Gaiblingen.

1920 7. Mai: Verkauf an Hermann Weber, Maurer von Uster.

1921 29. März: Verkauf an Emil Zegert von Utzensdorf BE

1929 12. März Verkauf an Hermann Hürlimann von St. Gallenkappel

1930 4. Februar: Verkauf an Jakob Hürzeler und Otto Hausch

1930 20. Februar: Verkauf an Oskar Frei

1986 Die Spitalkommission orientiert die Öffentlichkeit über den Ankauf des Doppelbauernhauses. Das Gebäude wird zulasten des Spitalfonds für 1.061 Millionen Franken umgebaut. [1]

1987 Pro Infirmis bezieht das spitaleigene Doppelwohnhaus und richtet sich ein.

Geburtshaus von Heinrich Leuthold

Am 5. August 1827 wird der Dichter Heinrich Leuthold im Haus zur „Schneggen“, Schneggenstrasse 35 37 im Dorfteil Walfershausen geboren. Hier betreibt sein aus der Gemeinde Schönenberg stammender Vater eine Sennerei. Leutholds erste Jugendjahre verlaufen nicht sorglos, trennen sich doch bereits 1832 seine Eltern wegen Ehezerrüttung. Die vier Söhne (der jüngste wurde nicht legitimiert) wachsen bei der Grossmutter an der Morgenstrasse (später Poststrasse) in Unterwetzikon auf. Deshalb nahm man lange Zeit an, dass das Haus Poststrasse 2 das Geburtshaus Leutholds wäre, was sogar eine angebrachte Tafel bezeugte. Forschungen von Dr. David Meili brachten ans Tageslicht, dass die Grossmutter nicht im als „Leutholdhaus“ bezeichneten Heim, sondern gegenüber im alten Schulhaus, heute Poststrasse 5 bei Lehrer Hans Jakob Suter eingemietet war.

Literatur

Fotos

Ansichtskarten

Einzelnachweise

  1. ZO 6. September 1986