Hinwilerstrasse 39

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2018
1973

Chronik[Bearbeiten]

1813 Objektdatierung. Mit Scheune neu erstellt (Scheune Mittelteil). Anfang 20. Jh. Umbau der Scheune zu Sticklokal (1906-1927) als solches eingetragen. In Kellertürsturz eingekerbt: «18 IH MH 13».[1]

2018 Abbruch Wohnhaus und Neubau Mehrfamilienhaus.[2]

Trümmer römischer Gebäude[Bearbeiten]

Diejenige Stelle, wo sich römischer Anbau durch die Gestaltung des Bodens deutlicher zu erkennen gibt, liegt südlich vom Dorfe, auf der Nordseite des Hauses «in den Mauern». Unmittelbar vor diesem Hause ist im vorigen Jahrhundert viel altes Gemäuer ausgebrochen worden. Zwischen diesem und dem sogenannten Unterhaus, Tösstalstrasse 18, bemerkt man in der Matte mehrere Erhöhungen, die aus dem Schutte römischer Wohnhäuser bestehen.[3][4]

In der Geschichte der Gemeinde Wetzikon von Felix Meier ist im Anhang ein Kartenausschnitt von Wetzikon beigefügt. Beim Haus «Mauren« ist die Bemerkung «Alterthum» hingesetzt. Eigentliche Funde werden nirgends erwähnt. Franz Wyss, ein langjähriger Bewohner, berichtet: «Im Sommer, wenn es längere Zeit trocken ist, sieht man im Boden Mauern ums Haus herum. Steinig ist es mehr als normal.»[5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Fotos[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]


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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Inventar Denkmalpflege Zürich, 1973, Inv. Nr. VIII/437
  2. Bauausschreibung, Abteilung Hochbau Stadt Wetzikon, 22. Juni 2018
  3. Dr. Ferdinand Keller, Statistik der römischen Ansiedelungen in der Ostschweiz, Zürich 1864
  4. David Viollier: Les civilisations préhistoriques et les groupements de trouvailles dans le canton de Zurich, S. 264/265
  5. Auf den Spuren des gallo-römischen vicus «Gambiodunum», 1989, verfasst von Lehrer Rolf Schneider