Florastrasse 4

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Restaurant Tobelacker, 1978

Chronologie

1831 Baut sich Jacob Gretler ein Wohnhaus mit Stall.

1878 Wird das Wohnhaus zu einem Doppelhaus umgebaut.

Zirka 1897 Kegelbahngebäude (Assek-Nummer 944) erstellt.

1899 Erfolgt der Ausbau des Doppelhauses zu einem Restaurant. In den ersten 100 Jahren seines Bestehens wechselt das Haus 15 Mal seinen Besitzer, darunter befindet sich sogar ein Coiffeur aus San Antonio, in Texas USA, dem es für einige Jahre gehörte.

1924 Erwirbt Arthur Schenkel das damalige Restaurant „Flora“ und führt es bis 1976.

1976 Kauft Ernst Romer (Romer AG, Bilten), ein gebürtiger Wetziker auf dem Bauernhof „Rötel“ aufgewachsen, das Restaurant. Im Zentrum des Gebäudes ist ein gemütliches Restaurant vorgesehen. Der grosse Komplex bietet zudem noch Raum für 6 Wohnungen.

1978 Am 7. Februar ist die Eröffnung des umgestalteten „Tobelackers“. Aus dem unscheinbaren Restaurant „Flora“ ist ein gediegener Landgasthof geworden. Er verfügt über das Restaurant „Flora“, die „Acker-Bar“, die „Tobelacker-Stube“, eine grosse Garten-Terrasse, einen Kinderspielplatz und genügend Parkplätze. Im August übernehmen Horst Betz und Anita Gelson den Tobelacker als Geschäftsführer und verwöhnen ihre Kundschaft mit Spezialitäten-Wochen.

1981 Unter Werner Hausmann wird das „Tobelacker“ am 2. Februar neu eröffnet.

1983 Wirt Werner Hausmann erringt am „Schweizerischen Grand-Prix der Fischkochkunst“ in Zürich unter 105 Konkurrenten die Goldmedaille.[1]

1984 Carlo Ruess holt am Wettbewerb um den 8. Kochwettbewerb des Schweizerischen Kochverbandes „Toque d'or 1984“ eine Goldmedaille.[2]

1988 Der Tobelacker heisst neu: Ristorante Giovanni Trattoria.[3]

1996 Im September übernehmen Claudia Suter als Gerantin und ihr Küchenchef Dietmar Pöllinger den „Tobelacker“. Sie haben keine leichte Aufgabe, das als teurer „Nobelspunten“ bekannte Restaurant wieder in eine gepflegte „Dorfbeiz“ umzuwandeln.

1999 Im September, nach einer rund einmonatigen Pause, will Yvonne Stucki als neue „Tobelacker“-Pächterin ihr Glück mit dem bisher nicht sonderlich erfolgreichen Restaurant versuchen. Sie ist eine Wirtstochter aus dem Thurgau. Seit drei Jahren leitet sie mit gutem Erfolg den Landgasthof „Bären“ in Turbenthal. Die letzten drei Pächter im „Tobelacker“ mussten leider den Konkurs anmelden, angeblich wegen des hohen Mietzinses. Als Küchenchef konnte sie Michel Bigall verpflichten, ein Koch, der den Betrieb aus einem früheren dreijährigen Engagement bestens kennt.

2001 Im November übernimmt ein neues Führungsteam den Tobelacker: Eigentümer Georgios Papantoniou, Servicechefin Frau Toma und Küchenchef Urs Gwerder. Unter ihrer Leitung soll das Restaurant wieder werden, was es früher einmal war: Treffpunkt für Feinschmecker. Der neue Eigentümer ist ein Fachmann, der in Uster drei Restaurants betreibt: Mongolian Barbecue, Gavo Greco und Sonne.

2003 Der ehemalige Tellerwäscher, Anthony Soosai, der nach seiner Lehre als Koch im Waldhaus Dolder und „Intermezzo“ tätig war, hätte sich nicht träumen lassen, mit 32 Geschäftsführer in einem Wetziker Restaurant zu werden.

2004 Am 19 Juli steht das Speiserestaurant Tobelacker bereits wieder unter neuer Führung. Der neue Pächter, Selvananthan Sittampalam aus Sri Lanka und seine Frau wollen den durch den häufigen Führungswechsel entstandenen negativen Ruf durch ein abwechslungsreiches Angebot positiv beeinflussen.

2005 Am 13. August ist Neueröffnung. Das Tobelacker heisst nun Restaurant Mykonos und wird von der Familie Tzikas geführt. Auf der Karte sind Griechisch-Mediterrane Spezialitäten.[4][5]

Restaurant Mykonos, 2006

2007 Nach italienischen, griechischen und weiteren Spezialitäten ist ab 1. Februar im Tobelacker wieder Schweizer Küche Trumpf. Neue Gastgeberin ist Veronika Bertsch. Bis letzten April führte sie das Restaurant Hasenstrick, kennt also die Oberländer Gewohnheiten. Unterstützt von ihrem Küchenchef Daniel Dotzel will sie dem über 100-jährigen Restaurant wieder neues Leben einflössen. Der Tobelacker soll wieder Treffpunkt aller Wetziker und Wetzikerinnen werden. Am 1. März nach dem Startmonat findet der Begrüssungsapéro statt.

2009 Der Besitzer Georgios Papantoniou verkauft die Liegenschaft. Das Restaurant muss einem Neubau weichen.[6]

2010 Mitte Februar wird das Restaurant Tobelacker abgerissen.[7]

Spezielles

  • Speisekarte von 1978 im Archiv Ortsgeschichte

Siehe auch

Dias

Fotos

Einzelnachweise

  1. ZO 2. Juni 1983
  2. ZO 27. Oktober 1984
  3. ZO Inserat 28. Mai 1988
  4. Flyer Restaurant Mykonos, 2005
  5. Inserat ZO 14. September 2005
  6. ZO 31. Juli 2009
  7. ZO 18. Februar 2010