Usterstrasse 107

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Chronologie

1880 Erstellung des Hauses.[1]

Reproduktion aus Zeitung, 1926

1981 Ab nun zur Volg-Gruppe gehörend.

1991 Das «Toblerlädeli» wird 100jährig. Suzy Tobler (*11. November 1924 †13. März 2017)[2], langjährige Leiterin des Lebensmittelgeschäftes in Robenhausen und die treue Kundschaft tragen dazu bei, dass die heutige Volg-Filiale keine Existenzsorgen kennt. Es werden Lebensmittel zum Preis wie vor fast 100 Jahren verkauft.[3]

Handlung Max Tobler in Stegen-Robenhausen, 1977

1998 Seit 25 Jahren arbeitet Marilena Montefiori im «Toblerlädeli». Filialleiterin Sylvia Brüngger trat ihre Stelle vor 20 Jahren an.[4]

2001 Mit einem kleinen Strassenfest für die Quartierbewohner feiert das «Toblerlädeli» seinen 110. Geburtstag.[5]

Dorfladen Tobler, 1989

2012 Der Robenhausener Volg hat mit Vandalismus zu kämpfen. Im Frühling wurden zum Beispiel Primeln, die zum Verkauf bestimmt waren, entwendet und Dekorationsblumentöpfe verwüstet. Dazu leidet der Laden vermehrt unter harter Konkurrenz wie Tankstellenshops. Der Laden sei nur knapp rentabel und überlebe nur, weil er ein Familienbetrieb sei, sagt Astrid Siegenthaler gegenüber dem regio.[6]

2006

2015 Aus dem Volg Robenhausen wird ein Prima-Laden mit Filialleiter Dalyan Yorulmaz. Der neue Besitzer ist Martin Sonderegger aus Hinwil. Die frühere Inhaberin Astrid Siegenthaler arbeitet weiterhin im Laden mit.[7]

Aus Rentabilitätsgründen schliesst der letzte Dorfladen in Robenhausen.[8]

Astrid und Christoph Siegenthaler, die alten Betreiber, eröffnen den Quartier-Dorfladen wieder am 20. November.[9]

Spezielles

Erzählungen von Max Tobler über die «Handlung Emil Tobler» in Stegen: «Zuerst fand man noch alles in schönster Eintracht: Bis zum zweiten Weltkrieg wurden sowohl Stoffe, <Galanteriewaren> wie auch Lebensmittel verkauft. Letztere waren allerdings zu Beginn des Jahrhunderts noch nicht in dieser Vielfalt zu haben; dafür brauchte man Unmengen von Seife, Ölen und Petroleum. Noch bis in den Zweiten Weltkreig hinein mussten im Gemeindeteil Stegen Häuser elektrifiziert werden. Vorher holten die Hausfrauen ihren Leuchtstoff in Toblers Handlung. Mittels einer Pumpe wurde das Petroleum aus dem Keller in die Geminde transportiert. Es stimmt nicht, dass da Seife und Mehl und Teigwaren zusammen gelagert wurden. Hygiene fand schon damals statt: Es gab sowohl ein Seifenabteil wie ein Mehlzimmer. Konfitüre wurde hundertgrammweise verkauft, die Frauen brachten ihre Beckeli mit, die zuerst gewogen und dann gefüllt wurden. Der Papagei, Wahrzeichen des Hauses, frass allerdings lieber Kerne!»[10]

Fotos

Einzelnachweise

  1. GIS Stadt Wetzikon, 22. Januar 2015
  2. ZO 17. März 2017
  3. ZO 21. November 1991
  4. ZO 11. September 1998
  5. ZO 3. November 2001
  6. regio 29. November 2012
  7. regio 8. Januar 2015
  8. ZO, 14. August 2015
  9. regio 22. Oktober 2015
  10. Cécile Weber: Zürcher Oberländer, 18. November 1976