Kemp AG

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Kemp AG, 2016

Kemp AG, Metallwaren- und Apparatefabrik AG, Geschichte[Bearbeiten]

  • Areal Bahnhofstrassse 207 bis 221a
Kemp AG, 1976

1934 Am 1. Oktober übernehmen Zacharias Blumer, Heinrich Furrer und Georg Weilenmann von der Firma Z. & G. Blumer in Kempten eine kleine Fabrik, die gedrehte Fahrradbestandteile sowie Kindergartengeräte herstellt und gründen in den Gebäuden der früheren Stickerei Bünzli eine Aktiengesellschaft. Zacharias Blumer und Heinrich Furrer treten nach kurzer Zeit wieder aus dem Betrieb aus. Herr Georg Weilenmann-Stauffacher übernimmt allein die Leitung des Unternehmens.

Gewerbeverzeichnis 1935

1935 Zählt die inzwischen erfolgreiche Firma, die in bescheidenen Verhältnissen mit 7 Angestellten anfing, bereits 16 Mitarbeiter.

1945 Wird eine Polliererei angebaut.

1946 Erhält die Kontrolle neue Räumlichkeiten.

Inserat Freisinnige 9.12.1948

1950 Wird ein Eisenmagazin eingerichtet.

1957 Richtet die Firma eine Werkzeugmacherei, eine Dreherei und ein Betriebsbüro ein.

1962 Erfolgt der Umbau von Spedition und Montage.

1964 Wird ein Wohnhaus mit Garage für Lastwagen erstellt.

1965 Erhält die Fabrik eine Härterei, eine Galvanische Abteilung, eine Schweisserei und eine Abwasserentgiftungsanlage.

1968 Beginnt der Umbau der Lackiererei, der 1969 beendigt ist.

1973 Umfasst das Tätigkeitsgebiet der Kemp AG hauptsächlich die Herstellung und den Vertrieb von Metallwaren und Apparaten für die Auto-, Maschinen-, Elektro- und Textilbranche sowie von Rollschuhen, Kinderfahrzeugen und Werkzeugen. Exportiert werden Garnwindeapparate nach Holland, Rollschuhe und Kinderfahrzeuge nach Italien, Holland, Schweden, Deutschland und vereinzelt auch nach Südafrika und USA.

Überträgt Hermann Scheel (späterer Firmeninhaber) der Kemp AG die Lizenzfabrikation eines Schmierpumpensortiments.

Georg Weilenmann

1977 Kann der Firmengründer Georg Weilenmann am 29. August seinen 80igsten Geburtstag feiern und Rückschau auf sein erfolgreiches Wirken halten.

1980 Übernimmt Hermann Scheel (Rüschlikon) die Aktiven und Passiven des Wetziker Unternehmens von den Familien Weilenmann, in deren Besitz das Unternehmen seit der Gründung gewesen ist. Die bisherige Geschäftsleitung wird beibehalten und die knapp 90 Angestellten weiterhin beschäftigt. Der neue Besitzer der Maschinenfabrik will mit einer betriebswirtschaftlichen Reorganisation nebst Ausbau und Diversifikation zu neuer Ertragskraft verhelfen. Die Firma befasst sich jetzt hauptsächlich mit der Herstellung von Ölpumpen, Schmiertechnik-Geräten und Decolletagen.

1982 Zieht die Kemp AG von Wetzikon nach Hinwil in einen Neubau bei der KEZO.

1984 Am 20. Juli wird über die Kemp AG in Hinwil der Konkurs eröffnet.

1987 Ist das Verfahren im Konkursfall Kemp AG (Hinwil) abgeschlossen.



Literatur[Bearbeiten]


Briefköpfe und Pläne[Bearbeiten]


Ansichtskarten[Bearbeiten]


Fotos[Bearbeiten]


Dokumente, Werbematerial[Bearbeiten]


Filme[Bearbeiten]