Schulhaus Lendenbach

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Lendenbach West, 2014
1957
Lendenbach Ost, 2014

Schulhaus Lendenbach West, Turnhallenstrasse 6[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Das 1881 bezogene erste Sekundarschulhaus an der Bachtelstrasse 6 war für einen sehr bescheidenen Schulbetrieb bestimmt. So machte man sich im Jahre 1923 Gedanken über ein gemeinsames Primar- und Sekundarschulhaus. Die Vorlage wurde aber im Jahr 1926 abgelehnt. Ein neues Primarschulhaus konnte 1934 auf dem Guldisloo eingeweiht werden. 1939 legt die Sekundarschulpflege Wetzikon-Seegräben Studien zum Neubau eines Sekundarschulhauses, westlich vom alten Schulareal, vor.[1]

Chronik[Bearbeiten]

1943 Die Sekundarschulpflege kann von Bäckermeister Emil Wepfer-Guggenbühl Land erwerben für 4 Franken per Quadratmeter. Das Land grenzt an auf der Südseite an den Lendenbach. An der Gemeindeversammlung ist der Kauf des Bauplatzes für das neue Sekundarschulhaus stark umstritten, auch der Gemeinderat ist dagegen. Doch dringt die Opposition in der Abstimmung nicht durch.[2]

1948 Am 10. Dezember stimmt die Sekundarschulgemeinde der Bauvorlage für das neue Sekundarschulhaus zu. Das Projekt ist vom Architekten Paul Hirzel entworfen worden. Dr. Walter Müller-Steinlin, langjähriger Präsident der Sekundarschulpflege ist die treibende Kraft.[3]

1951 Am 15. Juli erfolgt die Einweihung und die Sekundarschule Wetzikon-Seegräben bezieht das neue Sekundarschulhaus «Am Lendenbach». Es ist für sechs Schulklassen konzipiert.

1956 Wird ein Anbau erstellt für drei Klassenzimmer und ein Naturkundezimmer.[4]

1972 Mit einem bewilligten Betrag von 495'000 Franken renoviert die Schulgemeinde die Schulanlage teilweise. Die Dachuntersichten und die Pausenhalle werden überholt. Im Innern erhalten die Gänge eine Akustikdecke.[5][6]

Das Hauswart-Ehepaar Frieda und Hans Wismer gehen nach 38 Jahren Abwartstätigkeit in den Ruhestand.[7]

1977 Die Oberstufenschulpflege lässt einen Doppelpavillons erstellen. Die Kosten belaufen sich auf 250'700 Franken.[8]

1980 Zwei Drittel der Stimmberechtigten bewilligen am 28. September einen Bruttokredit von 890'000 Franken für die Aussen- und Innenrenovation des Sekundarschulhauses Lendenbach.[9]

1993 Auf Ende des Schuljahres verlässt das Hauswart-Ehepaar Elsbeth und Willi Furrer nach 21 Dienstjahren die Schulanlage. Edi und Margrit Wahrbichler übernehmen die Aufgabe als Hauswart für das Schulhaus Lendenbach und Bachtel.[10][11]

1996 An der Gemeinde-Urnenabstimmung vom 1. Dezember befinden die Wetziker über ein Kreditbegehren der Oberstufen-Schulpflege von 1,650 Millionen Franken für umfangreiche Umbauten an den Oberstufenschulhäusern. Es ist eine erste Tranche von Kosten in der Gesamthöhe von 15 Millionen Franken mit einer Etappierung über 15 Jahre.[12][13]

2002 Die Schulanlage Zentrum benötigt mehr Schulraum. Für einen Wettbewerb und Projektierung Sanierung und Erweiterung Schulhäuser Lendenbach und Bachtel sprechen die Stimmbürgerinnen und -bürger am 22. September einem Kredit von 780'000 Franken zu (4048 Ja/1556 Nein).[14]

2008 Aus der alten Turnhalle wurde ein Kulturzentrum und im Frühjahr können die neu renovierten Klassenzimmer bezogen werden. Mit dem Bezug kann der längst baufällige Pavillon abgebrochen und die Parkanlage erweitert werden. Nun wird noch das Bachtelschulhaus restauriert.[15][16]

Schulhaus Lendenbach Ost, Turnhallenstrasse 8[Bearbeiten]

Schulanlage Zentrum, 2017

Chronik[Bearbeiten]

2007 Im Frühling wird der Neubau Lendenbach von Schülern, Lehrkräften und dem Schulsekretariat bezogen.[17] Das Schulhaus Lendbach Ost von den Architekten Valentin Scherrer und Claudia Valentin, Zürich, erhält den Baupreis Zürcher Oberland 2007.[18]

Neubaustudie, 1939

Abwarte[Bearbeiten]

  • 1951 - 1972 Frieda und Hans Wismer, vorher Bachtelschulhaus, Bachtelstrasse 6
  • 1973 - 1993 Elsbeth und Willi Furrer
  • 1993 - Margrit und Edi Wahrbichler

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Dokumente und Weisungen[Bearbeiten]

Pressespiegel[Bearbeiten]

Fotos[Bearbeiten]

Lendenbach West[Bearbeiten]

Lendenbach Ost[Bearbeiten]

Andere Aufnahmen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aufzeichnungen Datenbank Archiv Ortsgeschichte Wetzikon
  2. Chronik von Wetzikon, März 1943
  3. Chronik von Wetzikon, Dezember 1948
  4. Weisung Gemeindeabstimmung vom 30. Januar 1972
  5. Weisung Gemeindeabstimmung vom 30. Januar 1972
  6. Weisung Gemeinde-Urnenabstimmung vom 28. September 1980
  7. ZO 12. Mai 1972
  8. ZO 24. Januar 1978
  9. Weisung Gemeinde-Urnenabstimmung vom 28. September 1980
  10. Wetziker Schuel, September/Oktober 1993
  11. ZO 29. Juli 1993
  12. Weisung Gemeinde-Urnenabstimmung vom 1. Dezember 1996
  13. ZO 3. September 1996
  14. Weisung Oberstufenschulgemeinde Wetzikon-Seegräben, Abstimmung vom 22. September 2002
  15. ZO 17. April 2008
  16. Wetziker Spiegel April 2008
  17. ZO 24. Mai 2007
  18. Tages-Anzeiger 24. September 2007