Kempten

Aus Ortsarchiv
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Kempten - Ortsnamendeutung[Bearbeiten]

Kempten ZH; historische Belege (in Klammern die Quelle): Camputuna 811 (K+S), Campitona 811 (S/K+S), Camputuna 812 (S), Chemitun 1217, 1222 (K+S), Kembiton 1223 (S), Kembetun 1229 (K+S), Kemitun 1230 (S), Chembtun 1248 (K+S), Chempton 1256 (S), de Chempte 1259 (K+S), Kemten 1263 (S), Kämpten 1575 (K+S). Somit dürfte Kempten nach Auffassung der Ortsgeschichtlichen Sammlung Seebach (OGS) zur Keltenzeit Kambodunon und zur Römerzeit Cambodunum geheissen haben, während Kläui & Schobinger für diese Zeit ein gemeinsames Kambodunum (K+S) postulieren; Deutung = befestigter Platz an der Flusskrümmung. In der Deutung sind sich Kläui & Schobinger 1989 (K+S), Studer 1896 (S) und Bruckner 1945 einig. Camputuna ist keltischen Ursprungs und später durch den Einfluss der lateinischen Sprache umgelautet worden. In dieser Form erinnert es ein wenig an die rätischen Ortsnamen und liefert damit einen leisen Hinweis, aus welchen Grundsprachen sich Rätisch entwickelt haben könnte. Keltisch kann als sicher vorgemerkt werden.[1]

Chronologie[Bearbeiten]

1928 Die Zivilgemeinde Kempten wird aufgelöst.

Wappen[Bearbeiten]

Die Gerichtsherren von Kempten (sie nannten sich später Freiherren von Kempten) führten ein eigenes Wappen, welches demjenigen der Freiherren von Wetzikon ähnlich war. Das Wappenfeld war schwarz und von einem gelben (goldenen) Rand umgeben. (Quelle Karte Josef Murer 1566)

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Freiherren von Wetzikon und von Kempten, 1990, Dr. Jakob Streuli, DK 904
  • Heimatspiegel 3/1989 «Die Freiherren von Kempten», Neue Erkenntnisse zur Wetziker Dorfchronik, von Dr. Jakob Streuli
  • Vogtei Kempten, von Jakob Streuli, im Jahrbuch Uerikon-Stäfa, DK 904
  • Eine Ahnung von den Ahnen, S. 139ff, DK 903
  • Artikel über Kempten b. Bingen am Rhein, Kempton in Südafrika und unser Kempten in der Allgäuer Zeitung, Festwochenbeilage 8. August 1975 (in Schachtel Kempten/Allgäu)
  • Römisches Landleben im Zürcher Oberland, 2007, Die Römer in Wetzikon von Beat Horisberger, Bettina Hedinger, Florian Hoek und Roger Büsser.

Spezielles[Bearbeiten]

Pläne[Bearbeiten]

  • Pläne des Wallenbachgebietes in der Schachtel «Weberei Graf»
  • Plan Kemptnerried von 1938
  • Kopie Grundriss des sämtlichen Gemeind-Ackers-Feld der Zivilgemeinde Kempten 1799 im Planschrank
  • Zehntenplan von 1819 im Museum Wetzikon

Audio/Filme[Bearbeiten]

  • CD Hörspiel Kemptner Geschichte von Roger Büsser in Schachtel Kempten

Ansichtskarten[Bearbeiten]

Fotos[Bearbeiten]

Inhalt Schachtel Archiv Ortsgeschichte[Bearbeiten]

  • Chronik von Kempten, verfasst von Ernst Wartmann, August 1998
  • Kempten im Wandel der Zeit, Entwicklungen - Enttäuschungen - Archäologie, verfasst von Ernst Wartmann
  • Die Freiherren von Kempten, Jakob Streuli
  • 1806 Gemeindeversammlungen und verschiedene Probleme der Zivilgemeinde Kempten, Abschrift: Arnold Boshard
  • Drucktuch von der Aufrichte Schulhaus Feld November 1963
  • Akten der Brunnenkorporation / Brunnengenossenschaft des sogenannten Ottikerbrunnens in Kempten.
  • 4 Eisenbahn-, 2 Gemeindegutsrechnungen um 1875.
  • Dr. Jakob Streuli, Historiker und Journalist befasste sich eingehend mit der Wetziker und Kemptner Geschichte, als er den Auftrag des Gemeinderates erhielt, die Wetziker Geschichte aufzuarbeiten bzw. neu zu schreiben. Jahrelang recherchierte er; in seinem Haus an der Weinbergstrasse sammelten sich unzählige Informationen an, die er gezielt eingeholt hatte. Zum eigentlichen Geschichtsbuch brachte Dr. Streuli es jedoch nicht mehr, er verstarb 1996. Über die Kemptner Geschichte sind im Dossier die wesentlichsten Unterlagen seiner Arbeit bzw. Recherchen aufbewahrt. Eine Zusammenfassung auf 22 A4-Seiten mit dem Titel «Die Anfänge» gibt guten Aufschluss über den Geschichtsverlauf.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ogs-seebach.ch Ortsgeschichtliche Sammlung Seebach, Arnold Wirz (abgerufen 2012)